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Die 12 langlebigsten Stauden für dauerhafte Blütenpracht
Langanhaltende Stauden sind eine besondere Gruppe von mehrjährigen Blumen, die über einen langen Zeitraum blühen. Meist zeigen sie große, auffällige Blüten auf langen Stielen. Obwohl sie oft etwas pflegeintensiver in der Vermehrung sind, erfreuen sie sich wegen ihrer anhaltenden Blütezeit großer Beliebtheit.
Wer sich für eine Staude mit langer Blütezeit entscheidet, braucht Geduld: Viele benötigen drei oder mehr Jahre, bevor sie zu blühen beginnen und sind erst im vierten Jahr richtig etabliert.
Diese 12 Stauden zeichnen sich durch ihre lange Blütezeit aus:
Astilbe
Astilbe zählt zu den klassischen, seit langem beliebten Stauden. Sie gedeiht in unterschiedlichen Klimazonen und Bodenarten.
Die zarten, federartigen Blüten eignen sich hervorragend als Füllpflanzen in Blumensträußen oder als Schnittblumen für die Wohnung. Auch in Trockenblumenarrangements sind sie beliebt, da sie lange haltbar sind und wenig Wasser benötigen.
Astilben lassen sich gut durch Aussaat oder Teilung des Wurzelballens vermehren.
Zaunwinde (Wood Betony)
Die Zaunwinde ist eine in Nordamerika heimische Staude mit dunkelgrünen, leicht stacheligen Blättern und Blüten in Lila, Weiß oder Rosa. Sie gedeiht sowohl in voller Sonne als auch im Halbschatten.
Optimal wächst sie in nährstoffreichem, feuchtem Boden mit viel organischer Substanz. Während der Wachstumszeit braucht sie reichlich Wasser, verträgt aber auch trockene Winterperioden.
Die Zaunwinde war lange Zeit auch als Heilpflanze geschätzt und wird von Gärtnern wegen ihrer attraktiven Blüten gern als Zierpflanze verwendet.
Sonnenhut (Black Eyed Susan)
Sonnenhut ist eine vielseitige Staude, die in vielen Teilen der USA heimisch ist und sich auch bei uns großer Beliebtheit erfreut. Die farbenfrohen Blüten ziehen Bienen, Schmetterlinge und Kolibris an.
Die Blütezeit erstreckt sich von späten Frühling bis in den frühen Herbst, die Blütenfarben reichen von Rot, Lila, Weiß, Rosa über Gelb und Orange bis hin zu mehrfarbigen Varianten.
Sonnenhut eignet sich gut als Schnittblume und zum Trocknen für florale Arrangements. Außerdem dient er als hervorragender Bodendecker, da er durch zahlreiche Samen leicht im Garten verbreitet werden kann.
Liebesherz (Bleeding Heart)
Das Liebesherz ist eine sukkulente Pflanze, die ursprünglich in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens beheimatet ist. Mit ihren herzförmigen Blättern zählt sie zu den beliebtesten Zierpflanzen.
Man kann sie sowohl im Innen- als auch im Außenbereich kultivieren, bevorzugt an gut durchlässigen Standorten mit Kompost und Sand verbessertem Boden.
Die Pflanze benötigt mindestens sechs Stunden Sonnenlicht täglich, toleriert aber auch weniger Licht bei ausreichender Wasserversorgung. Während der Sommermonate sollte sie alle zwei Wochen, im Winter etwa alle drei Wochen gegossen werden. Die Feuchtigkeit im Boden muss regelmäßig kontrolliert werden.
Katzenminze (Catmint)
Katzenminze ist ein mediterranes, mehrjähriges Kraut, das in vielen Gärten gedeiht. Mit dem typischen minzigen Duft wird sie gerne als aromatisches Kraut oder für Tees verwendet.
Die Pflanze ist pflegeleicht, benötigt aber volle Sonne, gut durchlässigen Boden und eine gleichmäßige Wasserversorgung. Tägliches Gießen ist ideal, allerdings darf keine Staunässe entstehen. Eine regelmäßige Düngung mit einem ausgewogenen Volldünger wie 10-10-10 oder 5-5-5 fördert das Wachstum.
Rudbeckie (Coneflower)
Die Rudbeckie ist eine in Nordamerika heimische Sommerstaude mit charakteristischer Blütenform und gutem Duft.
Sie wächst meist einjährig und kann in einem einzigen Vegetationszyklus vom Samen zur Blüte gelangen. Vermehrung ist auch durch Stecklinge oder Teilung möglich.
Rudbeckien bevorzugen vollsonnige Standorte und nährstoffreiche, gut durchlässige Böden mit hohem organischem Anteil.
Neben der Zierwirkung werden einige Arten wegen ihrer medizinischen und kulinarischen Eigenschaften geschätzt, etwa zur Behandlung von Erkältungen, Bronchitis und Asthma.
Eispflanze (Ice Plant)
Die Eispflanze ist eine sukkulente Art, die trockenes bis arides Klima bevorzugt. Sie kann bis zu zwei Meter hoch und breit wachsen.
Die dicken, fleischigen Blätter sind meist dunkelgrün oder bräunlich und besitzen eine glänzende Oberfläche. Kleine Gruppen weißer oder rosa Blüten sitzen in pufferartigen Trauben an den Stängeln.
Im Winter und bei Futtermangel dienen Blätter und Stängel als Nahrung für Tiere wie Hasen, Rehe und Vögel.
Lavendel
Lavendel ist eine mehrjährige Pflanze, die sowohl im Beet als auch in Töpfen gedeiht. Bekannt ist sie vor allem für ihren charakteristischen Duft und die vielseitige Nutzung.
Der aromatische Lavendel findet Verwendung in der Küche, Kosmetik und Medizin. Seit Jahrhunderten wird er etwa gegen Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände und Schmerzen eingesetzt.
Stauden-Salbei
Stauden-Salbei ist unkompliziert in der Pflege und wächst sowohl im Topf als auch im Garten.
Sie sind vielseitig nutzbar als Blickfang, Bodenbedecker oder als Füllpflanze in Rabatten und Gefäßen. Stauden-Salbei verbreitet sich langsam und ist nicht invasiv.
Für beste Ergebnisse sollte man Sorten wählen, deren Blütenfarbe gut zum vorhandenen Pflanzenarrangement passt.
Phlox
Phlox stammt ursprünglich aus dem Südosten der USA und ist eine mehrjährige Pflanze, die in USDA-Zone 8 bis 11 gedeiht.
Die Pflege ist einfach, erfordert jedoch ausreichend Sonnenlicht, Wasser und regelmäßige Düngung.
Phlox gibt es in vielen Farben und Größen, was eine individuelle Anpassung an den Gartenstil ermöglicht.
Raue Salbei (Russischer Salbei)
Der Russische Salbei ist eine aus Russland stammende, aber auch in Nordamerika verbreitete immergrüne Strauchpflanze mit dunkelgrünem Laub und weißen Blüten.
Sie erreicht eine Höhe von etwa 1,2 bis 1,5 Metern und bevorzugt sonnige, gut drainierte Standorte.
Russischer Salbei wird sowohl als Zierpflanze als auch als Bodendecker verwendet. Zudem besitzt er entzündungshemmende, krampfstillende und beruhigende Eigenschaften.
Sommer-Margerite (Shasta Daisy)
Die Sommer-Margerite ist eine unkomplizierte Gartenstaude mit leuchtend grünen Blättern und weißen Blüten, die für frische Farbtupfer sorgen.
Sie lässt sich sowohl aus Samen als auch durch Teilung vermehren. Aussaat erfolgt am besten, wenn die Bodentemperatur 18 Grad Celsius erreicht. Die Samen werden auf feuchten Boden gestreut und knapp mit Erde bedeckt.
Nach dem Keimen sollten die Pflanzen auf einen Abstand von etwa 15 Zentimetern ausgedünnt werden. Die Sommer-Margerite blüht vom Hochsommer bis in den Herbst und bringt helle Farbe in den Garten.
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