5 Große Karottensorten für den Hausgarten

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Fünf empfehlenswerte Karottensorten für den Hausgarten

Die Wahl der richtigen Karottensorte ist entscheidend für jeden Hobbygärtner. Karotten sind ein Grundpfeiler vieler Gärten, und es gilt, eine Sorte zu finden, die zum Garten und den eigenen Geschmacksvorlieben passt.

Obwohl es unzählige Karottensorten gibt, lassen sich die meisten in fünf Hauptkategorien einteilen: Nantes, Imperator, Chantenay, Danvers und Ball-/Mini-Karotten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche alte, sogenannte Erbstücksorte, die seit Jahrhunderten bekannt sind und sich auch in modernen Gärten bewährt haben. Jede Sorte besitzt besondere Eigenschaften und ist für unterschiedliche Anbaubedingungen geeignet.

Bei der Fülle an Karottenarten ist die Entscheidung, welche man anbaut, oft schwierig. Im Folgenden stellen wir die fünf Haupttypen vor und geben einen Überblick über einige bewährte Sorten für den Hausgarten.

Die fünf Haupttypen der Karotten

Alle heute kultivierten modernen Karotten stammen von der Wildkarotte aus dem Nahen Osten ab. Die Geschichte der Karotte ist teilweise etwas unklar, frühe Aufzeichnungen deuten auf eine medizinische sowie kulinarische Nutzung im Alten Ägypten und Persien hin. Auch die alten Griechen und Römer verwendeten damals noch eher geschmacksarme Karotten zu Heilzwecken. Die süßen, heute bekannten Sorten entstanden erst im 13. Jahrhundert, als sie von Afghanistan aus in den Orient und nach Europa gelangten.

Die meisten Karottensamen, die erhältlich sind, stammen entweder von samenfesten Sorten (OP – open pollinated) oder Hybriden (F1). Samenfeste Sorten entstehen durch Bestäubung zwischen ähnlichen Pflanzen einer Sorte, wodurch diese Sorte reproduziert wird. Hybride entstehen durch gezielte Kreuzung verschiedener Sorten, um neue Eigenschaften zu erzeugen (nicht zu verwechseln mit Gentechnik!).

Durch gezielte Zucht haben sich fünf Hauptsorten mit jeweils charakteristischer Form und Eigenschaften herausgebildet:

  • Nantes
  • Imperator
  • Chantenay
  • Danvers
  • Ball- oder Mini-Karotten

1. Nantes

Nantes-Karotten stammen von der französischen Küste und sind seit über 200 Jahren beliebt. Sie zeichnen sich durch ihre süße und knackige Textur aus. Die Wurzel ist mittelgroß, sehr zylindrisch und endet stumpf. Nantes-Karotten gedeihen unter verschiedenen Bedingungen gut und sind sowohl bei Hobbygärtnern als auch auf Wochenmärkten sehr geschätzt, wenngleich einige Sorten etwas anspruchsvoller im Anbau sein können.

Meine erste Begegnung mit Nantes-Karotten hatte ich auf einem Bauernmarkt, wo ein Verkäufer einige der schmackhaftesten Karotten anbot, die ich je probiert habe. Die Samen wurden sogar aus Frankreich importiert, doch auch in Deutschland gibt es hochwertige Lieferanten. Von den über 40 Nantes-Varianten sind diese Sorten besonders bekannt und beliebt.

2. Imperator

Imperator-Karotten wachsen größer als die meisten anderen Sorten und sind als Handelskarotten weit verbreitet. Sie dominieren den kommerziellen Anbau und finden sich häufig im Supermarktregal. Im Hausgarten sind sie aufgrund ihrer Größe und Süße beliebt. Die Sorte bevorzugt tiefe, lockere Böden. Die schnell wachsenden Blattstände erleichtern frühzeitiges Erkennen und Unkrautjäten, außerdem eignen sie sich gut zum Bündeln und ansprechend Präsentieren.

Imperator-Karotten halten sich hervorragend und können frisch, gekocht, gedünstet oder geröstet verzehrt werden.

3. Chantenay

Chantenay-Karotten sind dick und kurz mit einem breiteren Wurzelende, ideal für schwere oder flache Böden. Sie wachsen kräftig, sollten aber rechtzeitig geerntet werden, da sie sonst holzig werden können. Trotz der frühen Ernte punkten sie mit ihrem süßen Geschmack. Chantenay-Karotten lagern sich gut und sind auch bestens zum Einmachen geeignet.

4. Danvers

Die Danvers-Karotte wurde im 19. Jahrhundert in Danvers, Massachusetts gezüchtet. Sie besitzt eine schöne spitz zulaufende Form, eine intensive Farbe und einen aromatischen Geschmack. Die Sorte ist robust, wächst unter vielfältigen Bedingungen gut und lässt sich einfach kultivieren und pflegen.

5. Ball- oder Mini-Karotten

Die kleinen Karotten, die man oft als Snacks kauft, sind tatsächlich keine echten Mini-Karotten, sondern maschinell zugeschnittene Stücke großer Karotten. Echter Mini-Karottenanbau ist im Garten möglich und sogar noch besser, da diese kleinen Sorten ideal für Kübel oder schwere, flache Böden sind, wo größere Karotten Schwierigkeiten haben.

Während sich fast alle Karotten auch jung ernten lassen, gibt es spezielle Sorten, die sich besonders gut als handliche Snack-Karotten eignen.

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