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6 Gründe, warum Pflanzen Zimt lieben
Zimt ist ein aromatisches Gewürz, das nicht nur beim Backen und Kochen begeistert, sondern auch im Garten vielseitig eingesetzt werden kann. Bereits seit 2700 v. Chr. wird Zimt weltweit geschätzt – nicht nur als Küchenzutat, sondern auch als natürliches Heilmittel.
Während Zimt früher ein kostbares Handelsgut war, ist er heute leicht und preiswert in den meisten Supermärkten erhältlich. Entdecken Sie, wie dieses Gewürz auch in Ihrem Garten wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
Zimt schützt junge Keimlinge
Der sogenannte „Fäulnisschaden“ (damping off) bezeichnet verschiedene Pilzkrankheiten, die Saatgut oder Jungpflanzen vor oder nach der Keimung angreifen und zum Absterben führen können. Diese Probleme entstehen durch unterschiedliche Pilze und ungünstige Bodenbedingungen.
Es hat sich bewährt, die Erde junger Pflanzen mit Zimtpulver zu bestäuben, um diese Krankheiten vorzubeugen. Das liegt an den natürlichen antimykotischen Eigenschaften des Zimts. Außerdem bekämpft Zimt die kleinen Pilzmücken, die sich oft um Anzuchtschalen herum ansiedeln, da er den Pilzbefall, von dem diese Insekten leben, eindämmt.
Wildpilze im Garten vermeiden
Nichts ist ärgerlicher, als an einem schönen Gartentag immer wieder Wildpilze aus der Mulchschicht zu entfernen. Da Pilze zu den Fadenpilzen gehören, hilft Zimt mit seinen antifungalen Eigenschaften, ihrem Wachstum entgegenzuwirken.
Wenn Sie Zimt großzügig auf Mulch verteilen, reduziert das die Ausbreitung von Pilzen, ohne Ihren Pflanzen zu schaden.
Zimt als natürliches Bewurzelungshormon
Zimt ist eine günstige und ebenso wirkungsvolle Alternative zu chemischen Bewurzelungshormonen aus dem Gartenmarkt. Lassen Sie Stecklinge zunächst leicht antrocknen, bevor Sie die Schnittstelle mit Zimtpulver bestäuben und die Pflanze einpflanzen.
Zimt vertreibt Ameisen
Ameisen mögen Zimt gar nicht. Verteilen Sie Zimt im Gewächshaus oder rund um Ihre Beete, um die kleinen Gartenbesucher fernzuhalten. Dabei töten Sie die Ameisen nicht, sondern schrecken sie lediglich ab.
Legen Sie auch eine Zimtlinie vor Türen, wenn Ameisen ins Haus gelangen – sie meiden es, diese natürliche Barriere zu überqueren.
Zimt unterstützt die Wundheilung bei Pflanzen
Ob durch zu radikalen Rückschnitt oder versehentliche Verletzungen mit dem Rasenkantenschneider – Pflanzenwunden sollten geschützt werden. Einfach Zimtpulver auf die Verletzung streuen, um die Heilung zu fördern und gleichzeitig Pilzinfektionen vorzubeugen.
Zimt für Zimmerpflanzen
Zimt hilft auch bei Zimmerpflanzen gegen Schimmel und Mehltau. Eine kleine Prise Zimt auf die Erde verhindert die Ausbreitung von Pilzbefall, der sich oft durch verfärbte Stellen im Substrat zeigt.
Außerdem vertreibt Zimt die lästigen Trauermücken, die in der Blumenerde leben. Sie sterben, weil der Zimt den für sie lebenswichtigen Pilzbefall beseitigt.
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