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Die 6 häufigsten Fehler beim Kräutergarten und wie Sie sie vermeiden
Beim Anbau von Kräutern passieren leicht Fehler – und es ist gar nicht so einfach, die Pflanzen gesund und geschmackvoll zu halten. Oft gilt der Irrtum, Kräuter bräuchten weniger Nährstoffe als andere Pflanzen. Doch das stimmt nicht. Ob Standort, Pflanzgefäß oder Bewässerung – verschiedene Faktoren beeinflussen das Aussehen und den Geschmack Ihrer Kräuter.
1. Verwenden Sie nährstoffreichen Boden
Starten Sie mit frischer, hochwertiger Garten- oder Blumenerde. Beim Anbau in Töpfen empfiehlt sich qualitativ gute Blumenerde. Um den Boden natürlich zu düngen, können Sie gebrauchten Kaffeesatz und zerdrückte Eierschalen beifügen.
Diese sind pH-neutral und verbessern den Boden organisch. Außerdem lässt sich aus Küchenabfällen hochwertiger Kompost herstellen – ein Thema für sich, aber äußerst vorteilhaft für Ihren Kräutergarten!
2. Beginnen Sie mit gesunden Setzlingen
Zwar spart man auf den ersten Blick Geld, wenn man Kräuter aus Samen zieht. Allerdings kann beim Anbau aus Samen vieles schiefgehen. Besonders als Anfänger profitieren Sie vom Start mit kräftigen, gesunden Setzlingen.
Ein Saatpäckchen enthält meist viele kleine Pflänzchen, die oft gar nicht alle gebraucht werden. Kaufen Sie ein oder zwei robuste Setzlinge in Gartencentern, Supermärkten oder Baumärkten und pflegen Sie diese gut – so haben Sie langfristig ausreichend frische Kräuter.
3. Wählen Sie ein einfaches Kraut zum Einstieg
Wie bei anderen Pflanzen gibt es Kräuter, die leichter zu kultivieren sind als andere. Basilikum gehört zu den unkomplizierten Vertreterinnen. Beginnen Sie mit ein bis zwei kräftigen Basilikumsetzlingen und sammeln Sie erste Erfolgserlebnisse.
4. Gießen Sie richtig
Wer Zimmerpflanzen gewohnt ist, gießt oft tief, aber selten. Für Kräuter ist tägliches, leichtes Gießen besser.
Achten Sie auf durchlässige Töpfe und lockere Erde, damit Staunässe vermieden wird. Zusätzlich zum täglichen Schluck Wasser freut sich das Kraut über ein leichtes Besprühen mit Wasser, um die Blätter frisch zu halten.
5. Sorgen Sie für ausreichend Licht
Alle Pflanzen benötigen viel Licht, Kräuter besonders. Für die Fensterbank ist ein nach Süden ausgerichtetes Fenster ideal. Alternativ bieten Pflanzenlampen optimale Lichtverhältnisse.
Geeignete Lampen sind:
- Standard-Leuchtstoffröhren (T12 oder T8)
- leistungsstarke T5-Leuchtstoffröhren
- kompakte Leuchtstofflampen
- Leuchtstoffbirnen
Wählen Sie Vollspektrumröhren für ein möglichst natürliches Licht. Starten Sie mit wenigen Pflanzen und erweitern Sie die Beleuchtung bei Bedarf entsprechend.
6. Schneiden Sie kräftig zurück
Damit Basilikum kräftig, buschig und stabil wächst, ist regelmäßiges Rückschneiden wichtig. Beachten Sie dabei:
- Die unteren Blätter nicht entfernen – sie sind wichtig für die Pflanzengesundheit.
- Der erste Schnitt erfolgt etwa 7 cm über der Erde, direkt oberhalb eines Blattpaars.
- Immer oberhalb eines Blattpaars schneiden, niemals darunter.
- Blütenknospen sofort entfernen, sobald sie erscheinen.
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