Wann und wie man Bogenhanf düngt für höhere, grünere Blätter

Wann und wie man Bogenhanf düngt für höhere, grünere Blätter

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Wann und wie Sie Sansevierien richtig düngen für größere, gesündere Blätter

Sansevierien sind bekannt dafür, nahezu jede Pflege zu überstehen. Zu wenig gegossen? Kein Problem. Wenig Licht? Sie bleiben trotzdem stabil. Doch wer größere, kräftigere und tiefgrüne Blätter möchte, sollte die richtige Düngung nicht unterschätzen.

Allerdings gilt: Zu viel Dünger schadet mehr als er nützt. Deshalb ist es wichtig, das Tempo zu drosseln und genau zu wissen, wie es richtig geht.

Im Folgenden erfahren Sie genau, wann Sie Ihre Sansevierie düngen sollten, welches Dünger am besten geeignet ist, wie viel Dosierung angemessen ist und wann Sie am besten darauf verzichten.

Brauchen Sansevierien überhaupt Dünger?

Die kurze Antwort: Ja, aber nur sparsam.

Sansevierien wachsen von Natur aus eher langsam. Sie speichern Nährstoffe in ihren dicken Blättern und Rhizomen, weshalb sie nicht so häufig gedüngt werden müssen wie schnell wachsende Zimmerpflanzen. Dünger unterstützt das Wachstum, erzwingt es aber nicht.

Richtig gedüngte Pflanzen zeigen:

  • Höhere, aufrechtere Blätter
  • Tiefere, satten Grünton
  • Stärkere Wurzel- und Rhizomentwicklung

Falsch gedüngt zeigen sich dagegen häufig:

  • Weiche oder schlaffe Blätter
  • Gelbliche Blattränder
  • Salzansammlungen im Boden
  • Wurzelschäden

Weniger ist hier also eindeutig mehr.

Wann soll man Sansevierien düngen? Timing ist entscheidend

Beste Zeit: Frühling und Sommer

Der ideale Zeitraum für die Düngung ist von frühem Frühling bis Spätsommer. Dann wächst die Sansevierie aktiv, auch wenn das Wachstum gemächlich wirkt.

Empfohlener Rhythmus:

  • Einsetzen der Düngung im März oder April
  • Düngen bis spätestens September einstellen
  • Währenddessen alle 6 bis 8 Wochen düngen

Wann nicht düngen?

Dieser Punkt führt häufig zu Fehlern:

Im Herbst und Winter keinesfalls düngen. In der kühlen Dunkelheit ruhen Sansevierien. Düngung in dieser Zeit kann Wurzelfäule und Nährstoffverbrennung verursachen.

Außerdem verzichten Sie auf Dünger, wenn:

  • Die Pflanze gerade umgetopft wurde
  • Der Boden noch nährstoffreich oder frisch ist
  • Die Pflanze gestresst, schlapp oder beschädigt aussieht

Wie oft düngt man eine Sansevierie?

Die goldene Mitte sieht so aus:

  • Drinnen: alle 6 bis 8 Wochen in der Wachstumsphase (Frühling/Sommer)
  • Draußen (in warmem Klima): alle 4 bis 6 Wochen in leichter Dosierung

Häufigeres Düngen beschleunigt das Wachstum nicht, sondern belastet die Wurzeln und führt später zu Blattproblemen.

Welcher Dünger eignet sich am besten für Sansevierien?

Sanfter, ausgewogener Dünger ist optimal

Sansevierien bevorzugen eine milde, ausgewogene Ernährung.

Geeignet sind:

  • Ausgewogene Flüssigdünger mit NPK-Verhältnis wie 10-10-10 oder 20-20-20
  • Zimmerpflanzendünger, stark verdünnt
  • Spezieller Kakteendünger für zusätzliche Sicherheit

Immer stärker verdünnen als auf der Verpackung empfohlen. Volle Konzentration ist selten nötig.

Organische Alternativen (optional und schonend)

  • Sehr verdünnter Komposttee
  • Wurmhumus leicht in die Erde eingemischt
  • Flüssiger Seetang oder Algenextrakt sparsam verwendet

Starke Granulatdünger besser vermeiden, wenn Sie kein Profi sind. Sie setzen Nährstoffe langsam frei und können schnell überdüngen.

Schritt-für-Schritt: Sansevierien richtig düngen

  • Zuerst gießen: Niemals auf trockene Erde düngen. Erst leicht wässern, dann düngen.
  • Dünger verdünnen: Mindestens auf halbe, besser viertel Stärke einstellen.
  • Nur auf den Boden geben: Langsam rund um den Pflanzenstamm gießen, nicht auf die Blätter.
  • Überschüssiges Wasser ablaufen lassen: Dünger sollte nicht in der Untertasse stehen bleiben.
  • Blätter säubern: Staub entfernen, damit sie besser Licht aufnehmen und gesünder aussehen.

So erkennen Sie, ob Ihre Sansevierie Dünger braucht

Sansevierien zeigen kaum laute Signale, aber Folgendes weist auf Bedarf hin:

  • Langsames oder ausbleibendes Wachstum im Frühling und Sommer
  • Blätter wirken blass oder stumpf grün
  • Neues Blattwerk bleibt kleiner als üblich

Wirkt die Pflanze insgesamt gesund aber wächst langsam, ist das normal. Dünger unterstützt, erzwingt Wachstum jedoch nicht.

Warnsignale bei Überdüngung (sehr häufig)

Zuwenig ist gut, zu viel erkennt man schnell:

  • Gelbe oder braune Blattspitzen
  • Weiche oder matschige Blattbasen
  • Weiße Kruste auf der Bodenoberfläche
  • Blätter knicken um oder fallen um

Bei diesen Symptomen:

  • Den Boden gründlich mit klarem Wasser ausspülen
  • Monatelang kein Dünger mehr geben
  • Bei anhaltenden Schäden umtopfen erwägen

Nach dem Umtopfen: Eingewöhnung vor Düngen

Frische Erde enthält bereits Nährstoffe. Direktes Düngen danach sorgt für Überversorgung.

Warten Sie mindestens 6 bis 8 Wochen nach dem Umtopfen, bevor Sie erneut düngen.

Licht ist wichtiger als Dünger

Eine wichtige Erkenntnis:

Dünger kann Lichtmangel nicht ausgleichen.

Für größere, kräftigere Blätter braucht die Sansevierie:

  • Helles, indirektes Licht
  • Möglichst etwas Morgensonne
  • Einen festen Standort ohne ständiges Umsetzen

Gutes Licht in Kombination mit leichter Düngung ergibt ein gesundes, starkes Wachstum.

Fazit: Wenig düngen – sanft wachsen

Sansevierien sind robust und kommen mit wenig Pflege zurecht. Ein wenig gezielte Düngung in der Wachstumszeit kann aber sichtbar mehr aus der Pflanze herausholen. Konzentrieren Sie sich auf Frühling und Sommer, verdünnen Sie den Dünger gut und haben Sie Geduld.

Langsames Wachstum ist kein Misserfolg, sondern Ausdruck einer Pflanze, die genau ihrem Naturell folgt – nur eben etwas höher, grüner und kräftiger durch die richtige Pflege.

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