7 Zimmerpflanzen, die Sie im Dezember vermehren können

7 Zimmerpflanzen, die Sie im Dezember vermehren können

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7 Zimmerpflanzen, die Sie im Dezember ganz einfach vermehren können

Wenn der Winter Einzug hält und der Garten draußen zur Ruhe kommt, denken viele, dass das Vermehren von Pflanzen bis zum Frühjahr pausieren muss. Doch drinnen ist das anders: Das warme Raumklima, das gedämpfte Licht und die erhöhte Luftfeuchtigkeit durch Heizungen und Luftbefeuchter schaffen ideale Bedingungen für das Bewurzeln von Stecklingen.

Wer seine Zimmerpflanzen dauerhaft und kostenfrei vermehren möchte, kann jetzt loslegen. Hier stellen wir Ihnen sieben verlässliche Zimmerpflanzen vor, die auch im Dezember problemlos Wurzeln bilden – selbst bei frostigen Temperaturen draußen.

1. Efeutute (Epipremnum aureum)

Efeututen sind wahre Vermehrungstalente. Ihre langen, hängenden Triebe und ihre Robustheit machen sie zu perfekten Winterpartnern. Für einen neuen Ableger genügt ein kleiner Trieb mit zwei Knotenpunkten.

So funktioniert es:
Schneiden Sie einen Trieb direkt unter einem Knoten ab, entfernen Sie das untere Blatt und stellen Sie den Steckling in ein durchsichtiges Gefäß mit zimmerwarmem Wasser. Ein heller Standort ohne Zugluft ist ideal. Die Wurzeln zeigen sich meist innerhalb von 10 bis 14 Tagen.

Warum die Efeutute ideal für Dezember ist:
Auch im Winter wächst sie weiter und bildet schnell neue Wurzeln – kurze Tageslichtstunden machen ihr dabei kaum etwas aus.

2. Bogenhanf (Sansevieria / Dracaena trifasciata)

Trotz seiner robusten und aufrechten Erscheinung lässt sich der Bogenhanf leicht vermehren. Im Dezember können Sie neue Pflanzen aus Blattstecklingen ziehen.

So funktioniert es:
Schneiden Sie ein Blatt in 7 bis 10 cm lange Abschnitte und lassen Sie diese einen Tag trocknen. Pflanzen Sie die Stecklinge senkrecht in feuchte, gut durchlässige Erde. Ein warmer Standort ist hilfreich, und gießen Sie sparsam – staunasse Erde verträgt der Bogenhanf nicht.

Warum der Bogenhanf im Dezember gut wächst:
Er bildet zwar langsam, aber stetig Wurzeln, und die konstanten Raumtemperaturen verhindern Fäulnis.

3. Grünlilie (Chlorophytum comosum)

Die Grünlilie bildet das ganze Jahr über kleine Ableger, doch gerade im Winter sind sie besonders aktiv und wurzeln fast sofort.

So funktioniert es:
Schneiden Sie einen gesunden Ableger mit kleinen Wurzeln ab und setzen Sie ihn in Wasser oder leicht feuchte Erde. Ein heller, indirekter Standort fördert die schnelle Anwurzelung.

Warum die Grünlilie im Dezember ideal ist:
Da die Jungpflanzen bereits bewurzelt sind, bremst die kalte Jahreszeit ihr Wachstum kaum.

4. Weihnachtskaktus (Schlumbergera)

Der Dezember ist die Hauptzeit für den Weihnachtskaktus. Sobald die Blüte vorbei ist, können Sie problemlos Stecklinge nehmen, die in kühleren Innenräumen gut anwurzeln.

So funktioniert es:
Drehen Sie ein Segment mit zwei bis drei Gliedern ab und lassen Sie es einen Tag antrocknen. Pflanzen Sie den Steckling anschließend in leicht feuchte Kakteenerde und halten Sie die Erde nur mäßig feucht, bis Wurzeln sichtbar sind.

Warum der Weihnachtskaktus im Dezember gut bewurzelt:
Er liebt kühle Nächte, was den Winter zu einer idealen Zeit zur Vermehrung macht.

5. Buntnessel (Plectranthus scutellarioides)

Auch wenn Ihre Buntnessel draußen zurückgefroren ist, können Sie Zimmerpflanzen oder überwinterte Stecklinge jetzt schnell und einfach vermehren.

So funktioniert es:
Schneiden Sie einen etwa 10 cm langen, weichen Trieb ab, entfernen Sie die unteren Blätter und stellen Sie ihn in Wasser. Die Wurzeln zeigen sich meist innerhalb einer Woche.

Warum die Buntnessel im Dezember ideal ist:
Sie wächst gut in warmen Innenräumen und benötigt nur wenig Licht, um Wurzeln zu bilden.

6. Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia)

Die Glücksfeder wächst zwar langsam, bildet aber zuverlässig Wurzeln – der Dezember macht ihr dabei keine Probleme, Geduld ist allerdings gefragt.

So funktioniert es:
Sie können Blattstecklinge oder Rhizomteilung verwenden. Blattstecklinge kommen in feuchte Erde an einem warmen Standort und bilden zunächst kleine Knollen, bevor die Wurzeln sprießen.

Warum die Glücksfeder im Dezember gut gedeiht:
Die gleichbleibenden Temperaturen und das schwache Licht drinnen schaffen beste Bedingungen.

7. Begonie (vor allem Rex- und Rutenbegonien)

Begonien sind wahre Wintervermehrungsprofis. Obwohl ihre Blätter bei wenig Licht oft etwas verblassen, wurzeln sie im Dezember hervorragend.

So funktioniert es:
Nehmen Sie ein Blatt mit kurzem Stiel und setzen Sie es in Wasser oder eine feuchte Anzuchtbox. Rutenbegonien können auch aus Stecklingen gezogen werden. Hohe Luftfeuchtigkeit fördert dabei den Erfolg.

Warum Begonien im Dezember besonders gut wurzeln:
Das sanfte Winterlicht und die konstante Wärme drinnen kommen ihren Bedürfnissen entgegen.

Allgemeine Tipps für die Vermehrung im Dezember

  • Hellen, aber nicht zu intensiven Lichteinfall gewährleisten: Kurze Tage bedeuten, dass Pflanzen so viel sanftes Licht wie möglich brauchen. Ein Fenster nach Süden oder Osten ist ideal.
  • Nicht zu viel gießen: Kalte Erde bremst die Wurzelbildung und erhöht die Fäulnisgefahr. Halten Sie die Erde leicht feucht, aber keinesfalls nass.
  • Wärme von unten fördern: Eine Heizmatte oder ein warmer Platz über einer Heizung beschleunigt das Wurzelwachstum.
  • Sauberes Werkzeug verwenden: Reinigung mit Alkohol verhindert Krankheiten bei Stecklingen.

Fazit

Auch wenn der Winter draußen ruhig wirkt, bietet er drinnen eine hervorragende Gelegenheit, Ihre Pflanzenkollektion kostenfrei zu erweitern. Diese sieben Zimmerpflanzen kommen mit den kühleren und dunkleren Tagen bestens zurecht und bilden im Dezember zuverlässig neue Wurzeln – während Sie gemütlich Ihren Kakao genießen und den Schnee beobachten.

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