7 Stauden, die Sie im September teilen sollten für kräftigere, gesündere Pflanzen

7 Stauden, die Sie im September teilen sollten für kräftigere, gesündere Pflanzen

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7 Stauden, die Sie im September teilen sollten für kräftigere, gesündere Pflanzen

Warum Stauden teilen?

Stauden sind das Herzstück eines lebendigen Gartens. Jahr für Jahr zeigen sie ihre Farben und Formen. Doch nach einigen Jahren neigen viele Stauden zu Überfüllung, wirken müde oder blühen kaum noch. Genau hier hilft das Teilen.

Der September mit seinen kühleren Temperaturen und feuchtem Boden ist ideal, um Stauden zu teilen und neu zu pflanzen. So können sich die Wurzeln vor dem Winter gut etablieren und sorgen für kräftiges Wachstum im kommenden Frühling. Im Folgenden stellen wir Ihnen sieben Stauden vor, die besonders von einem Teil im September profitieren.

1. Funkien (Hostas)

Schattige Plätze wären ohne Funkien kaum vorstellbar. Doch diese Blattschönheiten wachsen schnell zusammen und nehmen sich gegenseitig die Nährstoffe.

So teilen Sie sie: Graben Sie den ganzen Horst aus, entfernen Sie die Erde und teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten in Abschnitte. Jede Teilung sollte mindestens drei Augen (Triebknospen) enthalten. Anschließend sofort neu pflanzen und gut wässern.

Warum das wichtig ist: Das Teilen belebt das Wachstum, verhindert Überfüllung und bietet die Möglichkeit, weitere schattige Ecken im Garten kostenfrei zu bepflanzen.

2. Taglilien (Daylilies)

Robust und zuverlässig blühen Taglilien viele Jahre, können aber mit der Zeit dicht und blütenarm werden.

So teilen Sie sie: Heben Sie den Horst aus und trennen Sie die Blattfächer vorsichtig mit den Händen oder einem Messer. Schneiden Sie die Blätter vor dem Einpflanzen auf etwa 15 cm zurück.

Warum das wichtig ist: Durch die Teilung nehmen Blühfreude und Vitalität zu. Außerdem erhalten Sie zusätzliche Pflanzen für Wege, Rabatten und Beete.

3. Schwertlilien (Iris)

Insbesondere Bartiris sollten alle 3 bis 4 Jahre geteilt werden, um weiterhin üppig zu blühen. Wenn Rhizome aus dem Boden wachsen oder die Blüte nachlässt, ist es Zeit.

So teilen Sie sie: Graben Sie die Rhizome aus, schneiden Sie alte oder weiche Stellen weg und verwenden Sie nur gesunde, feste Stücke mit angehängten Blättern. Pflanzen Sie sie flach, so dass die Rhizomspitzen knapp aus dem Boden schauen.

Warum das wichtig ist: Frisch geteilte Schwertlilien wachsen im Herbst gut an und zeigen im nächsten Jahr kräftigere Blüten.

4. Sonnenhüte (Echinacea)

Sonnenhüte sind langblühende Insektenmagneten, doch Holzstrünke und kahle Stellen können mit der Zeit auftreten.

So teilen Sie sie: Teilen Sie den Wurzelballen mit einem Spaten in Abschnitte, die starke Wurzeln und mindestens einen gesunden Trieb haben.

Warum das wichtig ist: Das Teilen fördert neues Wurzelwachstum, verhindert Überfüllung und sichert kräftige Blütenjahren.

5. Scheinsonnenhut (Rudbeckia)

Diese fröhlichen gelben Blüten säen sich stark selbst aus und bilden häufig dichte Bestände. Wenn sie umfallen oder weniger blühen, ist der September perfekt für eine Verjüngung.

So teilen Sie sie: Graben Sie den Horst aus, teilen Sie ihn in kleinere Abschnitte und pflanzen Sie diese mit mindestens 45 cm Abstand neu.

Warum das wichtig ist: Dadurch beugen Sie Pilzkrankheiten vor, fördern kräftigeres Wachstum und verteilen die sonnigen Schönheiten im Garten.

6. Fetthenne (Sedum)

Fetthennen begeistern im Herbst mit spät blühenden Farben, aber ältere Horste öffnen sich zentral oft.

So teilen Sie sie: Heben Sie die Pflanze vorsichtig aus, schneiden Sie sie in Abschnitte und pflanzen Sie diese an gut durchlässigen Standorten neu.

Warum das wichtig ist: Teilung verjüngt die Pflanze und erhält ihre kompakte Form – ideal für Rabatten und Steingärten.

7. Margeriten (Shasta Daisy)

Diese klassischen weißen Blüten sind beliebt, doch nach einigen Jahren werden die Pflanzen in der Mitte dünn und schwach.

So teilen Sie sie: Graben Sie die Pflanze aus, werfen Sie den holzigen Kern weg und pflanzen nur die jüngeren, gesunden äußeren Abschnitte wieder ein.

Warum das wichtig ist: Dadurch blühen die Pflanzen wieder üppiger und wirken nicht verwildert oder verwesend.

Zusätzliche Tipps zum Teilen von Stauden im September

  • Vor dem Teilen gut wässern: Feuchter Boden erleichtert das Ausgraben und schont die Wurzeln.
  • Am besten an bewölkten Tagen arbeiten: Vermeiden Sie heiße, sonnige Nachmittage, um den Transplantationsschock zu minimieren.
  • Mulchen und regelmäßig gießen: Nach dem Einpflanzen helfen Mulch und kontinuierliche Bewässerung, die Feuchtigkeit zu bewahren bis zum Frost.
  • Kein Dünger jetzt: Warten Sie mit der Fütterung bis zum Frühjahr, um keine zu frühzeitigen Austriebe zu fördern, die den Winter nicht überstehen.

Fazit

Das Teilen von Stauden im September ist mehr als Routinepflege – es ist die beste Investition in Ihren Garten für das kommende Jahr. Mit etwas Aufwand belohnen sich kräftigere Pflanzen, reichere Blüten und sogar zusätzliche Pflanzen, die Sie verschenken oder neu pflanzen können.

Greifen Sie also zu Spaten, krempeln Sie die Ärmel hoch und gönnen Sie diesen sieben Stauden die Frischekur, die sie verdienen. Ihr Frühling wird mit üppigerem Wachstum und prachtvoller Blüte danken!

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