Wie Sie Ihre eigenen Kürbisse aus Samen ziehen können

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Wie Sie Ihre eigenen Kürbisse aus Samen ziehen

Es gibt kaum etwas Schöneres, als jemandem einen selbst angebauten Kürbis zu schenken. Dank der großen Auswahl an traditionellen und modernen Sorten können Sie Kürbisse in unterschiedlichen Farben anbauen – von Weiß über Grün bis hin zu Rosa und Gelb. In diesem Artikel erfahren Sie, wie einfach es ist, Kürbisse aus Samen zu ziehen.

Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen von Kürbissen

Kürbisse sollten am besten von Ende Mai bis Anfang Juli gepflanzt werden, damit Sie im Herbst die reifen Früchte ernten können. Sie können entweder im Handel erhältliche Saatgut verwenden oder die Samen von einem frisch ausgehöhlten Kürbis sammeln – das ist ganz leicht. Wenn Sie einen Standort für die Aussaat wählen, sollten Sie darauf achten, dass genügend Platz für die Pflanzen zur Verfügung steht. Besonders wenn der Garten eher klein ist, empfiehlt es sich, Kürbispflanzen fertig gezogen zu kaufen oder ein gemeinsames Kürbisbeet anzulegen.

So pflanzen Sie Kürbissamen richtig

1. Vorbereitung der Samen

Bevor Sie Ihre Kürbissamen in die Erde bringen, sollten Sie sie vorbereiten. Waschen Sie zunächst die Reste des Fruchtfleischs gründlich ab, indem Sie die Samen in einem Sieb mit kaltem Wasser ausspülen. Wählen Sie anschließend die größten Samen aus und legen Sie sie auf ein Küchenpapier zum Trocknen. So haben die Samen bessere Chancen, gut zu keimen und zu gedeihen.

Falls Sie die Samen nicht sofort pflanzen möchten, bewahren Sie diese einfach in einem Umschlag im Kühlschrank auf. So bleiben sie frisch, bis Sie bereit für die Aussaat sind.

Für Kürbisschnitzereien ist die Sorte „Autumn Gold“ besonders geeignet. Wer etwas Einzigartiges sucht, kann mit „Dill’s Atlantic Giant“ Kürbisse ziehen, die bis zu 90 Kilogramm schwer werden können. Die Sorte „Casper“ ist ideal, wenn Sie ganz weiße Früchte bevorzugen.

2. Der passende Standort

Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit gut durchlässigem Boden, denn Kürbisse mögen keine Staunässe. Die Pflanzen brauchen viel Raum, da ihre Ranken lang wachsen. Daher sollten Sie die Samen etwa 1,5 Meter voneinander entfernt säen. Kleinere Sorten benötigen rund einen Meter Abstand.

Vor der Pflanzung empfiehlt es sich, die Boden-pH-Werte zu prüfen. Ideal sind Werte zwischen 6 und 6,8. Entfernen Sie Unkraut und Schädlinge und nutzen Sie gegebenenfalls eine Unkrautmatte etwa zwei Wochen vor der Aussaat, damit die Beikräuter natürlich absterben.

3. Die Kürbissamen aussäen

Setzen Sie die Samen etwa 2,5 Zentimeter tief in die Erde. Kürbisse gedeihen am besten, wenn sie direkt ins Freiland gesät werden. Achten Sie darauf, die Pflanzen ausreichend Abstand zu lassen, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten.

Kürbispflege: So gedeihen Ihre Pflanzen gesund

Bewässerung

Während der Blütezeit benötigen Kürbisse viel Wasser. Nach der Bestäubung sollten Sie wöchentlich etwa einen Liter Wasser pro Quadratmeter geben. Bei sandigen Böden oder in trockenen Regionen ist möglicherweise eine häufigere Bewässerung nötig.

Düngung

Kürbisse sind dank ihres kräftigen Wachstums und der großen Früchte anspruchsvoll. Eine kontinuierliche Düngergabe ist wichtig. Verwenden Sie Stickstoffdünger in der frühen Wachstumsphase und später phosphathaltigen Dünger zur Fruchtbildung.

Schädlinge und Krankheiten

Zu den häufigsten Schädlingen zählen Kürbiswanzen, Kürbisbohrer, Gurkenkäfer, Blattläuse, Raupen, Thripse und Minierfliegen. Eine natürliche Abwehr gelingt durch Mischkultur mit Pflanzen wie Dill, Oregano oder Ringelblumen, die Schädlinge abwehren.

Einer der häufigsten Krankheitsbefälle ist der Mehltau, der durch feuchte Bedingungen begünstigt wird. Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und behandeln Sie befallene Pflanzen bei den ersten Anzeichen umgehend.

Erntezeit – wann sind Ihre Kürbisse reif?

Ernten Sie die Kürbisse erst, wenn sie vollständig ausgereift sind. Erkennbar ist das an der kräftigen Farbe und der harten Schale sowie einem eingetrockneten Stielansatz. Schneiden Sie den Kürbis mit einem Messer oder einer Gartenschere etwa 7 bis 10 Zentimeter vom Fruchtansatz entfernt ab.

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