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Die acht häufigsten Schädlinge, die Zimmerpflanzen gefährden können
Zimmerpflanzen sind meist pflegeleicht, dennoch gibt es einige Schädlinge, die ihnen großen Schaden zufügen können, wenn man sie nicht frühzeitig entdeckt. Im Folgenden stellen wir die acht häufigsten Schädlinge vor, die Zimmerpflanzen bedrohen, damit Sie Ihre grünen Mitbewohner besser schützen können.
Blattläuse
Blattläuse sind winzige Schädlinge, die durch das Saugen von Pflanzensaft Ihre Pflanzen schwächen und sogar abtöten können. Außerdem sondern sie Honigtau ab, eine klebrige Substanz, die weitere Schädlinge anzieht.
Blattläuse sind meist grün, können aber auch schwarz, braun oder rot sein. Sobald Sie Blattläuse entdecken, sollten Sie schnell handeln. Zur Bekämpfung eignet sich beispielsweise ein spezielles Insektizid oder Hausmittel wie Seifenwasser oder Reinigungsalkohol.
Weiße Fliegen
Weiße Fliegen sind kleine fliegende Schädlinge, die ebenfalls Pflanzensaft aussaugen und Krankheiten übertragen können.
Bei einem Befall isolieren Sie die betroffene Pflanze, um eine Ausbreitung zu verhindern. Entfernen Sie die Weißen Fliegen vorsichtig mit einem Wattestäbchen oder Klebeband. Sollte das nicht ausreichen, kann der Einsatz eines Insektizids nötig sein.
Miermilben
Miermilben sind kleine, flügellose Insekten, die Ihren Pflanzen durch Saftsaugen erheblich schaden. Auch sie produzieren Honigtau, der weitere Schädlinge anlockt.
Zur Bekämpfung können Sie entweder ein Insektizid nutzen oder die Tiere mit einem in Reinigungsalkohol getauchten Wattestäbchen abwischen. Auch eine Mischung aus Wasser und Spülmittel hilft, wobei Sie darauf achten sollten, nicht zu viel Seife zu verwenden, um die Pflanze nicht zu schädigen.
Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig und handeln Sie frühzeitig, wenn Sie Miermilben entdecken.
Spinnmilben
Spinnmilben sind winzige Schädlinge, die meist erst durch feine Gespinste auf den Blättern auffallen. Sie saugen Pflanzensaft und können Ihre Pflanzen stark schwächen oder schädigen.
Spinnmilben bevorzugen warme und trockene Standorte. Halten Sie Ihre Zimmerpflanzen daher möglichst feucht und kühl, um einem Befall vorzubeugen.
Bei Befall können spezielle Mittel gegen Spinnmilben helfen. Alternativ können Sie die Schädlinge mit einem kräftigen Wasserstrahl abschwemmen oder die Pflanze für kurze Zeit mit Eiswürfeln in einer luftdichten Tüte kühlen, um die Milben abzutöten.
Woll- und Schildläuse
Woll- und Schildläuse sind kleine Schädlinge, die Pflanzensaft saugen und Ihre Pflanzen schwächen können. Auch sie sondern Honigtau ab, der Ameisen und andere Insekten anlockt. Unbehandelt können sie Ihre Pflanze töten.
Achten Sie auf kleine Stöße an Stängeln und Blättern, die auf diese Schädlinge hinweisen. Entfernen Sie sie vorsichtig mit einem in Alkohol getauchten Wattestäbchen und isolieren Sie neue Pflanzen vor dem Einzug, um eine Ausbreitung zu verhindern.
Trauermücken
Trauermücken sind kleine dunkle Fliegen, die von feuchter Erde angezogen werden. Ihre Larven ernähren sich von den Wurzeln der Pflanzen und können diese schwächen und anfälliger für Krankheiten machen.
Um Trauermücken vorzubeugen, sollten Sie die Erde Ihrer Pflanzen immer gut trocknen lassen und zur Drainage eine Schicht Sand oder Kies auf die Oberfläche aufbringen. Gelbtafeln oder Apfelessigfallen können helfen, erwachsene Fliegen zu fangen.
Asseln
Asseln sind kleine, dunkel gefärbte Insekten, die sich von Pflanzenteilen ernähren und schnell großen Schaden anrichten können. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv und daher oft erst spät zu erkennen.
Untersuchen Sie Ihre Pflanzen bei Verdacht auch nachts sorgfältig. Entfernen Sie Asseln von Hand oder mit einem Staubsauger. Kontrollieren Sie anschließend sorgfältig, ob keine weiteren Tiere vorhanden sind.
Ohrwürmer
Ohrwürmer kommen häufig im Garten und in Innenräumen vor. Ihr Name stammt von den zangenähnlichen Scheren am Hinterleib. Sie sind für den Menschen ungefährlich, können aber Ihre Zimmerpflanzen durch Fraß schädigen.
Beobachten Sie Ihre Pflanzen und entfernen Sie Ohrwürmer so früh wie möglich, um Schäden zu vermeiden.
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