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6 Gründe, warum Sie Ringelblumen rund um Ihre Tomaten pflanzen sollten
Wenn Sie einen Gemüsegarten haben und nach Pflanzen suchen, die Ihre Tomaten schützen können, sind hier sechs überzeugende Gründe, warum Ringelblumen eine ausgezeichnete Wahl sind. Sie helfen nicht nur, Tomatenkrankheiten wie Verticillium-Welke vorzubeugen, sondern bieten auch Schutz vor Schädlingen wie Tomatenwicklern und anderen Insekten.
1. Ringelblumen vertreiben Schädlinge effektiv
Ringelblumen sind ein natürlicher Schutz gegen Schädlinge, die Ihre Tomatenpflanzen angreifen könnten. Sie ziehen zwar Insekten an, bewahren jedoch die Tomaten vor Fressfeinden und bereichern gleichzeitig Ihren Garten durch ihre leuchtenden Farben.
Regelmäßiges Gießen und gelegentliches Düngen fördern das gesunde Wachstum der widerstandsfähigen Ringelblumen, die in den meisten Klimazonen problemlos gedeihen.
2. Sie verleihen Ihrem Garten Farbe und Lebendigkeit
Die kräftigen Blüten der Ringelblumen bringen Farbe in jeden Garten und fördern das Ansiedeln nützlicher Insekten. Sie können entweder aus Samen oder Stecklingen gezogen werden. Säen Sie die Samen im zeitigen Frühjahr, bevor die Temperaturen steigen, in einem Abstand von 25 bis 30 Zentimetern.
Stecklinge lassen sich am besten im Spätwinter oder frühen Frühling schneiden und in Wasser wurzeln. Die schnell wachsenden Pflanzen benötigen regelmäßige Pflege.
3. Ringelblumen verbessern die Bodenqualität durch Stickstoffversorgung
Eine wichtige Nährstoffquelle für das Wachstum von Tomaten ist Stickstoff. Ringelblumen tragen dazu bei, den Boden mit diesem essenziellen Element anzureichern, was das Wachstum und die Fruchtbildung Ihrer Pflanzen fördert.
Mit Ringelblumen im Beet stärken Sie nicht nur das Pflanzengesundheit, sondern steigern auch das optische Erscheinungsbild Ihrer Tomatenernte.
4. Sie vertreiben Tomatenwickler
Tomatenwickler sind im Garten eine häufige Plage, die Tomatenpflanzen erheblich schädigen kann, indem sie Blätter und Blüten fressen und die Pflanzen sogar absterben lassen.
Die leuchtenden Farbtöne und der Geruch der Ringelblumen schrecken diese Schädlinge ab und erhöhen somit den Schutz Ihrer Tomaten.
5. Ringelblumen dienen als Lockpflanze für Schnecken und Nacktschnecken
Schnecken können im Garten großen Schaden anrichten. Ringelblumen wirken als sogenannte « Fangpflanze », indem sie Schnecken anziehen, die sich dann auf den Blütenblättern sammeln, ohne Ihre Tomaten anzugreifen.
Darüber hinaus vertreiben Ringelblumen auch weitere unerwünschte Insekten wie Blattläuse, Weiße Fliegen und Wespen.
6. Sie halten Mücken fern und locken zugleich Schmetterlinge an
Ringelblumen verströmen einen Duft, der Mücken abschreckt, während ihre farbenfrohen Blüten Schmetterlinge anlocken und so Ihren Garten verschönern.
So schaffen Sie mit Ringelblumen rund um Ihre Tomaten ein lebendiges und zugleich geschütztes Gartenparadies.
Verschiedene Ringelblumen-Arten für Ihren Garten
Es gibt verschiedene Ringelblumenarten mit jeweils eigenen Vorzügen:
- Tagetes patula (Französische Ringelblume): Robust und vielseitig, geeignet für trockene und feuchte Böden. Die Blüten sind meist weiß mit gelbem Zentrum.
- Tagetes erecta (Afrikanische Ringelblume): Leuchtend gelbe Blüten, wächst am besten in voller Sonne oder Halbschatten und blüht den ganzen Sommer über. Anspruchslos bei Bodenfeuchte.
- Tagetes lucida (Mexikanische Ringelblume): Kräftige orangefarbene Blüten, widerstandsfähig gegen verschiedene Klimabedingungen, aber bei Kälte weniger langlebig.
So pflanzen Sie Ringelblumen richtig für eine üppige Blütenpracht
Pflanzen Sie die Ringelblumen möglichst nah an Ihre Tomaten, idealerweise in einem Abstand von 10 bis 15 Zentimetern. Zu großer Abstand lässt die Pflanzen unregelmäßig wachsen und kann die Ringelblumen schwächen.
Wenn Sie wenig Platz haben, setzen Sie zwei bis drei Pflanzen pro Tomatenstrauch, um einen wirksamen Schutzring zu bilden. Achten Sie darauf, jedem Exemplar etwa 45 Zentimeter Raum zu geben, damit sich Schädlinge nicht zwischen den Tomaten ungehindert ausbreiten können.
Ringelblumen ziehen viele Bienen und Schmetterlinge an, was zur Bestäubung beiträgt. Entfernen Sie regelmäßig verblühte Blüten, um Krankheiten und Schädlingsbefall zu verhindern.
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