« `html
8 Zimmerpflanzen, die Sie problemlos im Wasser ziehen können
Viele Pflanzen benötigen zwar Erde, um zu wachsen, doch es gibt auch Arten, die ganz ohne Boden auskommen. Das Kultivieren von Pflanzen in einem Behälter mit Wasser spart Zeit und Wasser, denn die Pflanzen erhalten genau das, was sie zum Gedeihen brauchen, ohne Gefahr der Über- oder Unterbewässerung.
Was bedeutet es, Pflanzen im Wasser zu ziehen?
Pflanzen im Wasser zu ziehen bedeutet, sie in einem Gefäß mit Wasser statt in Erde zu kultivieren. Diese Methode eignet sich besonders für Pflanzen, die schwer in Erde zu halten sind, wie Sukkulenten oder Kakteen, aber auch für solche, die feuchte Bedingungen bevorzugen, etwa Farne.
Ein großer Vorteil dieser Methode ist die bessere Kontrolle der Feuchtigkeit – gerade für Pflanzen, die viel Wasser benötigen. Die Wurzeln sind sichtbar, sodass Sie sofort erkennen können, ob genug Wasser vorhanden ist.
Wenn Sie Pflanzen im Wasser anbauen möchten, sollten Sie einige Dinge beachten: Wählen Sie zunächst einen ausreichend großen Behälter und die geeignete Pflanzenart. Nicht jede Pflanze eignet sich für die Wasserzucht. Sukkulenten und Kakteen sind gute Kandidaten, allerdings empfiehlt es sich, vorher zu recherchieren.
So ziehen Sie Pflanzen im Wasser
Pflanzen im Wasser zu ziehen ist einfach und eine schöne Möglichkeit, das Zuhause grüner zu machen. Alles, was Sie brauchen, ist ein Gefäß, Wasser und eine dafür geeignete Pflanze.
Füllen Sie das Gefäß mit Wasser und stellen Sie die Pflanze so hinein, dass die Wurzeln untergetaucht sind. Falls die Pflanze aufschwimmt, können Sie sie mit einem Stein beschweren.
Platzieren Sie das Gefäß an einem hellen Standort und kontrollieren Sie alle paar Tage den Wasserstand, um die Wurzeln stets feucht zu halten.
Zur Nährstoffversorgung können Sie etwa einmal im Monat etwas Aquariendünger hinzugeben. Ansonsten haben Sie mit diesen pflegeleichten Zimmerpflanzen wenig Arbeit und viel Freude.
Die 8 besten Pflanzen für die Wasserzucht
Folgende acht Pflanzen lassen sich besonders einfach im Wasser ziehen:
- 1. Grünlilien
- 2. Einblatt
- 3. Philodendron
- 4. Efeutute
- 5. Bogenhanf
- 6. Einblatt-Dumbcane
- 7. Glücksfeder
- 8. Schmuckblatt (Wandering Jew)
Diese Pflanzen haben zwar unterschiedliche Ansprüche, sind aber alle relativ anspruchslos und ideal für die Wasserzucht geeignet.
Grünlilien
Grünlilien gehören zu den robustesten Zimmerpflanzen und wachsen auch im Wasser sehr gut. Sie vertragen unterschiedliche Lichtverhältnisse, sogar schattige Plätze. Die Pflanzen sind pflegeleicht und verzeihen auch mal Vernachlässigung.
Zudem verbessern Grünlilien die Luftqualität, da sie Schadstoffe aus der Raumluft filtern. Eine ausgezeichnete Wahl für alle, die wenig Zeit für Pflanzenpflege haben.
Einblatt
Einblätter gedeihen hervorragend im Wasser, da sie feuchte Bedingungen lieben. Sie benötigen wenig Licht und kommen mit wenig Aufmerksamkeit aus. Ein heller Standort lässt sie allerdings besser blühen. Da sie wärmere Temperaturen bevorzugen, eignen sie sich gut für Räume mit eher kühlerem Klima.
Ihr elegantes weißes Blütenbild sorgt für einen dekorativen Akzent in jedem Raum.
Philodendron
Philodendren sind tropische Pflanzen mit großen, dekorativen Blättern. Sie gedeihen in warmen, feuchten Umgebungen und lassen sich problemlos in einem Wassergefäß kultivieren. Wechseln Sie das Wasser wöchentlich, um es frisch zu halten.
Sie bevorzugen helles, indirektes Licht und sollten während der Wachstumszeit einmal im Monat gedüngt werden. Philodendren sind relativ anspruchslos und ideal für Gartenanfänger.
Efeutute
Efeututen lassen sich ebenfalls leicht im Wasser ziehen. Achten Sie darauf, dass die Wurzeln stets bedeckt sind und wechseln Sie das Wasser regelmäßig, mindestens alle ein bis zwei Wochen.
Diese Pflanzen tolerieren auch wenig Licht und sind sehr widerstandsfähig. Das macht sie zu einer hervorragenden Wahl für alle, die unkomplizierte Zimmerpflanzen bevorzugen.
Bogenhanf
Bogenhanf ist eine äußerst anspruchslose Wasserpflanze, die aus Afrika stammt. Sie reinigt die Luft zuverlässig und wächst auch an schattigen Plätzen.
Zur Pflege geben Sie Ihre Pflanze in ein mit Wasser gefülltes Gefäß. Die Erde sollte vor dem nächsten Gießen oberflächlich leicht austrocknen. Während der Wachstumsphase ist eine monatliche Düngung mit geeigneten Hauspflanzendünger empfehlenswert.
Einblatt-Dumbcane
Der Dumbcane besticht durch große, dunkelgrüne Blätter und gedeiht in einem hellen, aber ohne direkte Sonneneinstrahlung gelegenen Standort. Die Pflanze benötigt warmes, feuchtes Klima und das Wasser sollte jede Woche gewechselt werden.
Da Dumbcane giftig ist, ist Vorsicht geboten, wenn Kinder oder Haustiere im Haushalt leben.
Glücksfeder
Die Glücksfeder (Chinesische Immergrün) ist eine pflegeleichte Pflanze, die selbst bei wenig Licht gedeiht. Sie eignet sich ideal für Anfänger und wächst problemlos in einer Vase mit Wasser. Wechseln Sie das Wasser wöchentlich, um die Pflanze gesund zu halten.
Schmuckblatt (Wandering Jew)
Das Schmuckblatt ist bekannt für seine langen, bis zu einem Meter reichenden Triebe mit farbigen Blättern in Weiß- oder Gelbtönen. Die Pflanze gedeiht bei indirektem Licht und benötigt nur wenig Aufmerksamkeit.
Die Vermehrung gelingt leicht durch Stecklinge: Diese werden in Wasser gestellt, wo sie Wurzeln bilden und zu neuen Pflanzen heranwachsen.
Fazit
Es gibt zahlreiche Zimmerpflanzen, die Sie ohne Erde einfach und unkompliziert im Wasser ziehen können. Sie sind pflegeleicht und brauchen wenig Aufmerksamkeit, was sie zu idealen Begleitern im Alltag macht.
Dennoch sollten Sie die spezifischen Bedürfnisse jeder Pflanze kennen und das passende Umfeld schaffen, um ein gesundes Wachstum zu sichern. So haben Sie lange Freude an Ihren grünen Mitbewohnern.
« `
