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7 Nektarpflanzen, die Kolibris, Schmetterlinge und andere Bestäuber anziehen
Ein lebendiger Garten lebt vor allem von seinen Bestäubern. Nektarpflanzen sind dabei unverzichtbar: Sie locken Kolibris, Schmetterlinge und zahlreiche nützliche Insekten an, die für das Gleichgewicht und die Gesundheit Ihres Gartens sorgen.
Je mehr bestäubende Tiere in Ihrem Garten vorkommen, desto besser finden sie die blühenden und fruchttragenden Pflanzen, die sie zum Überleben brauchen.
Ein bienenfreundlicher Garten stärkt nicht nur die Umwelt, sondern erfreut auch das Auge mit einer Vielzahl an farbenfrohen Blüten. Besonders Nektarpflanzen sind für die Anziehungskraft auf Kolibris, Schmetterlinge und andere Bestäuber bekannt.
Was sind Nektarpflanzen?
Schmetterlinge, Kolibris und bestäubende Insekten wie Bienen erfreuen sich am süßen Nektar, den Pflanzen als Nahrungsquelle produzieren. Nektar enthält wichtige Nährstoffe wie Antioxidantien, Wasser, Mineralien wie Kalzium und Vitamin B12, die für gesunde Knochenentwicklung und gutes Sehvermögen essenziell sind. Etwa 15 % Zucker sorgen für einen schnellen Energieschub bei den Tieren.
Kolibris gehören zu den faszinierendsten Nektarfressern. Welche Pflanzen Sie in Ihrem Garten setzen, beeinflusst maßgeblich, ob Kolibris angelockt werden. Einige Pflanzen wie Zinnien und Seidenpflanzen (Asclepias) sind für Kolibris und Monarchfalter besonders attraktiv.
7 Nektarpflanzen, die Bestäuber besonders anziehen
Indianernessel (Monarda)
Die Indianernessel ist eine ausdauernde Pflanze, die viele Bestäuber anzieht, darunter Bienen, Schmetterlinge und Kolibris. Ihre weißlich-cremigen Blüten sind perfekt geeignet, um von den zarten Schnäbeln dieser Tiere erreicht zu werden. Zudem hat sie eine lange Tradition als Heilpflanze, beispielsweise gegen Magenbeschwerden. Einmal gepflanzt, verbreitet sie sich selbstständig. Um das Wachstum neuer Blüten zu fördern, empfiehlt es sich, alle drei bis vier Jahre zu teilen und verblühte Blüten regelmäßig zu entfernen.
Calibrachoa
Calibrachoa ist eine schnell wachsende, pflegeleichte Pflanze, die sich hervorragend für Balkonkästen oder Kübel eignet. Sie benötigt organischen Dünger und sollte bei welkem Erscheinungsbild zurückgeschnitten werden, um frische Triebe zu fördern.
Spinnenblume (Cleome)
Die Spinnenblume blüht über mehrere Monate und zieht Bienen sowie andere Bestäuber zuverlässig an. Durch regelmäßiges Entfernen verwelkter Blüten lässt sich die Blütezeit verlängern. An stark frequentierten Standorten oder bei Dornbewehrung kann sie sich zudem selbst aussäen und so von Jahr zu Jahr erhalten bleiben.
Akelei (Aquilegia)
Die Akelei ist eine unkomplizierte Staude, die mit ihren süß duftenden Blüten Kolibris anlockt. Saatgut ist im Gartencenter leicht erhältlich. Sobald sie etabliert ist, vermehrt sie sich selbstständig, was Ihnen jedes Jahr bunte Blüten garantiert, ohne dass neue Jungpflanzen notwendig sind. Während der Wachstumsperiode sollte auch hier das Entfernen welker Blüten für eine anhaltende Blüte sorgen.
Taglilie (Hemerocallis)
Taglilien sind zeitlose Schönheiten, deren einzelne Blüten nur etwa 24 Stunden halten. Einmal gepflanzt, benötigen sie wenig Pflege und können gut neben höheren Pflanzen gesetzt werden, um ihre leuchtenden Blüten besonders zur Geltung zu bringen.
Fuchsie (Fuchsia)
Die zarte und exotische Fuchsie gedeiht überall, sofern sie vor kalten Nordwinden geschützt steht. Sie ist häufig in Baumschulen und als Ampelpflanze zu finden. Wichtig sind ein nährstoffreicher, durchlässiger und stets leicht feuchter Boden. Regelmäßiges Entfernen verblühter Blüten fördert eine kontinuierliche Blütezeit.
Stockrose (Alcea)
Stockrosen zählen zur Malvenfamilie und wachsen zu imposanten Pflanzen heran. Die Blüten erscheinen meist erst im zweiten Jahr, da sie Energie sammeln, bevor sie kräftiger austreiben. Während des Wachstums tragen sie ihre Samen, bevor die markanten Blüten sich entfalten und den Garten bereichern.
Abschließende Tipps
Wenn Sie Ihren Garten lebendig und bienenfreundlich gestalten möchten, integrieren Sie Nektarpflanzen, die Kolibris, Bienen und andere Bestäuber anziehen. Diese Pflanzen fördern nicht nur das ökologische Gleichgewicht, sondern sorgen auch für eine reiche Ernte. Da jedoch verschiedene Bestäuber unterschiedliche Vorlieben haben, lohnt sich ein Blick auf die individuellen Bedürfnisse der Tiere bei der Planung Ihres Gartens.
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