7 Häufige Probleme beim Kartoffelanbau

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7 Häufige Probleme beim Kartoffelanbau und wie man sie löst

Erfolgreicher Kartoffelanbau gelingt am besten in gut durchlässigem, tiefgründigem Sand-Lehm-Boden mit hohem Humusanteil sowie kühlen und feuchten Bedingungen. Ein früher Start im Garten ist wichtig, da mit steigenden Temperaturen das Frostrisiko sinkt. Viele Hobbygärtner verwenden krankheitsfreie Pflanzkartoffeln aus Fachzüchterkatalogen und schneiden jede Knolle in passende Stücke.

Kartoffeln können allerdings verschiedene Herausforderungen mit sich bringen. Viele Probleme lassen sich jedoch gut in den Griff bekommen, sodass die Erträge kontinuierlich steigen.

Häufige Anbauprobleme bei Kartoffeln und ihre Lösungsmöglichkeiten

Die Pflanzen kommen nach dem Legen der Stecklinge nicht hoch

Die meisten im Handel erhältlichen Kartoffeln sind behandelt, um das Austreiben zu verhindern. Pflanze niemals Knollen, die bereits sprießen. Schneide Pflanzkartoffeln erst zu, wenn an jedem Stück zwei Triebe sichtbar sind, etwa einen Zentimeter unter der Oberfläche, und pflanze sie sofort ein. Das Erdreich sollte für das Pflanzen mindestens 7 °C warm sein.

Pflanzen werden gefressen oder knapp über dem Boden abgeschnitten

Erdfraßwürmer (Kohlschotenwickler) sind vor allem im Herbst als Schädlinge bekannt. Sie fressen an Stängeln und Wurzeln der Pflanzen. Ein einfacher Schutz ist ein Papierkragen um den Pflanzenstiel, um die Schädlinge fernzuhalten.

Halten Sie den Garten unkrautfrei! Streuen Sie Holzasche an die Basis der Pflanzen, die zusätzliche Nährstoffe benötigen.

Blätter haben große Löcher, Blätter und Triebe sind teilweise kahlgefressen

Eine Mischung aus Auberginen, Leinsamen und Basilikum eignet sich wirkungsvoll gegen den Kartoffelkäfer. Auberginen schrecken den Käfer vom Eierlegen ab, während Basilikum durch seinen natürlichen Duft die Schädlinge fernhält.

Junge Triebe wachsen nicht oder sterben ab

Die bakterielle Schwarzbeinigkeit verursacht faulige Stellen an Trieben. Befallene Wurzeln oder Hauptstängel zeigen diese „Schwarzbein“-Symptome. Schwarzflecken sind ein Pilzbefall, der braune, eingesunkene Flecken an unterirdischen Sprossen verursacht. Entfernen und vernichten Sie befallene Pflanzen und Knollen. Pflanzen Sie erst nach dem letzten Frost, um Frostschäden zu vermeiden.

Blätter sind gelblich, leicht gekräuselt und weisen kleine, glänzende Punkte auf

Kartoffelblattläuse sind kleine, birnenförmige Insekten, die sich gerne auf der Blattunterseite ansiedeln. Sie hinterlassen einen klebrigen Belag („Honigtau“), der schnell zu Rußpilzbefall führen kann. Besprühen Sie die Pflanzen kräftig mit Wasser, um die Läuse zu entfernen.

Stängel zeigen unregelmäßige abgestorbene Streifen

Mangan im Boden ist ein Indikator für den Säuregehalt und kann in Feldern und Hausgärten variieren. Um den Manganwert zu prüfen, geben Sie Kalk hinzu, der den Boden neutralisiert und Mangan entzieht. Wählen Sie widerstandsfähige Kartoffelsorten wie ‘Canso’ oder ‘McIntyre’, die weniger empfindlich gegen Manganvergiftung sind.

Blätter sind angefressen

Diese Schäden werden häufig von bestimmten Käfern verursacht, die ähnlich wie Marienkäfer aussehen. Sie sind lang und dünn, rötlich-bronzefarben und sondern eine Substanz ab, die Hautreizungen auslösen kann. Tragen Sie Handschuhe, sammeln Sie die Käfer von den Blättern ab und zerstören Sie sie manuell.

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