7 Häufige Pflanzen, die Schmetterlinge anziehen

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7 Beliebte Pflanzen, die Schmetterlinge anlocken

Einleitung: Was sind Schmetterlinge?

Schmetterlinge sind Insekten mit markanten, oftmals farbenfrohen Flügeln und einem schlanken Körper. Ihre Flügel sind mit winzigen Schuppen bedeckt, die ihnen das Fliegen ermöglichen.

Seit rund 200 Millionen Jahren gibt es Schmetterlinge, und ihre Fähigkeit, Pflanzen zu bestäuben, trägt maßgeblich zu ihrem Fortbestehen bei. Sie sind auf allen Kontinenten zu finden – außer in der Antarktis, da dort das Pflanzenangebot zu gering ist, um sie zu unterstützen.

Schmetterlinge leben meist nur etwa zwei Wochen. Aufgrund ihrer Flügel sind sie für viele Fressfeinde schwer zu fangen. Im Laufe ihres Lebens verändern sich häufig auch ihre Farben, weshalb es kaum zwei identisch aussehende Exemplare gibt.

Welche Blumen eignen sich am besten, um Schmetterlinge anzulocken?

Schmetterlinge gehören zu den schönsten Insekten und sind zugleich wichtige Mitspieler im Ökosystem. Viele Pflanzen ziehen sie an. Die besten Blumen hängen von der Region und den Schmetterlingsarten ab, die man anlocken möchte. In Nordamerika sind folgende Pflanzen besonders beliebt:

Sonnenhut (Echinacea)

Sonnenhut ist eine Gruppe hoher, auffälliger Wildblumen, die in Nordamerika wachsen. Der Name leitet sich von der stacheligen, kappenförmigen Blüte ab (lateinisch „echinacea“ = Igel). Die Pflanze ist nicht nur ein attraktiver Blickfang, sondern auch eine wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge.

Schmetterlingsstrauch (Buddleja)

Der Schmetterlingsstrauch ist ein mehrjähriger Strauch, der in Nordamerika heimisch ist. Mit seinen großen, farbenfrohen Blüten in Rosa-, Violett- oder Blautönen ist er eine beliebte Gartenpflanze.

Allerdings gilt der Schmetterlingsstrauch in vielen Regionen als invasive Art, da er sich stark ausbreiten und einheimische Pflanzen verdrängen kann.

Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Diese Pflanze gehört zur Familie der Korbblütler und ist verwandt mit Gänseblümchen und Sonnenblumen. Der Purpur-Sonnenhut wurde von nordamerikanischen Ureinwohnern traditionell als Heilmittel bei Fieber, Husten und Erkältungen genutzt. Heute wird er sowohl medizinisch als auch als Zierpflanze geschätzt.

Korallenglöckchen (Heuchera)

Korallenglöckchen sind mehrjährige Pflanzen mit glockenförmigen Blüten, meist in Rosa, aber auch in Weiß oder Rot. Sie wachsen wild in feuchten Wäldern, entlang von Bächen und Teichufern in Nordamerika.

Blausternchen (Hyacinthoides non-scripta)

Blausternchen, auch als wildes Hyazinthen bekannt, sind in Europa, Nordamerika und Asien verbreitet. Sie bevorzugen schattige und feuchte Wälder, wachsen aber auch an Hängen oder Waldrändern. Die Blütezeit reicht je nach Region von Mitte März bis Mitte Mai. Ihre Blüten besitzen oft violette Kronblätter mit weißen oder gelben Flecken.

Seidenpflanze (Asclepias)

Die Seidenpflanze verdankt ihren Namen der milchigen Flüssigkeit, die beim Verletzen der Stängel austritt. Einige Arten werden traditionell zum Kochen und Backen genutzt. Seidenpflanzen sind außerdem wichtige Futterpflanzen für bestimmte Schmetterlingsarten, bei denen die Raupen darauf wachsen.

Schafgarbe (Achillea millefolium)

Schafgarbe ist ein mehrjähriges Kraut, das weltweit verbreitet ist und eine lange Tradition in der Heilkunde hat. In der Antike wurde es zur Wundheilung eingesetzt, da es das Bluten stoppt. Die Blätter wurden sowohl äußerlich als auch innerlich als Umschlag oder Heilmittel verwendet.

So legen Sie in 7 Schritten einen Schmetterlingsgarten an

  • Wählen Sie den passenden Standort für Ihren Garten.
  • Treffen Sie eine sorgfältige Pflanzenauswahl.
  • Richten Sie eine Wasserstelle für Schmetterlinge und andere Insekten ein.
  • Bieten Sie Schutz durch Pflanzen und Strukturen wie Bänke, Lauben oder Rankhilfen.
  • Pflanzen Sie Nahrungsquellen wie nektarreiche Blumen, Obstbäume oder Beerensträucher.
  • Fügen Sie sogenannte Futterpflanzen hinzu, auf denen Schmetterlinge ihre Eier ablegen können – etwa Seidenpflanze, Dill, Petersilie, Karotten und Sellerie.
  • Setzen Sie die Pflanzen und Elemente ein und pflegen Sie den Garten.

Fazit: Die Vorteile eines Schmetterlingsgartens zu Hause und in der Nachbarschaft

Ein Schmetterlingsgarten bietet zahlreiche Vorteile. Schmetterlinge spiegeln den Zustand der Natur wider und sind ein wertvoller Indikator für die Umweltqualität. Zudem sind sie durch ihre Schönheit eine Bereicherung für jeden Garten, der sowohl funktional als auch optisch ansprechend gestaltet sein soll.

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