« `html
So pflegen Sie Impatiens: Von der Pflanzung bis zum Rückschnitt
Impatiens sind attraktive und pflegeleichte Stauden, die seit Jahrhunderten in Gärten und Blumentöpfen kultiviert werden. Sie begeistern mit einer bunten Farbpalette, darunter Rot-, Gelb-, Grün-, Lila- und Orangetöne. Aufgrund ihrer dicken, saftigen Stiele werden sie auch „Gartenfestungen“ genannt, da sie Schutz vor kalten Winden bieten.
Impatiens lassen sich sowohl aus Samen als auch durch Stecklinge oder Jungpflanzen vermehren. Im Folgenden erfahren Sie, wie Sie diese Pflanzen von der Aussaat bis zum Rückschnitt optimal pflegen.
Impatiens richtig pflanzen
Impatiens können in Töpfen, Anzuchtschalen oder direkt ins Freiland gepflanzt werden. Für die Aussaat lockern Sie die Erde rund um den Pflanzenstiel auf und säen die Samen etwa 10 bis 15 Zentimeter tief, wobei die Wurzeln über dem Rand hängen. Pro Topf werden 1 bis 2 Samen gesetzt. Halten Sie die Erde stets feucht und düngen Sie regelmäßig, bis die Samen aufgehen.
Für das Pflanzen auf größerer Fläche graben Sie ein Loch, das doppelt so breit und tief wie der Topf ist. Setzen Sie die Jungpflanze hinein, bedecken Sie die Wurzeln mit Erde und gießen Sie anschließend. Für größere Pflanzen empfiehlt es sich, zwischen den Wassergaben die Erde leicht austrocknen zu lassen.
Mulchen Sie den Boden rund um die Pflanze mit zerkleinerten Blättern, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu unterdrücken. Die meisten Impatiens sind recht anspruchslos, sobald sie gut angewachsen sind. Um das Umknicken langer Triebe zu verhindern, können Sie die Triebspitzen leicht einkürzen. Viele Sorten säen sich zudem selbst aus und blühen im Folgejahr aus den neuen Basistrieben wieder.
Impatiens erfolgreich kultivieren
Der beste Zeitpunkt zum Pflanzen ist der Frühling, wenn der Boden kühl und leicht feucht, aber nicht nass ist. Beim Dunkelbleiben in Töpfen empfiehlt es sich, dieselbe Topfart zu verwenden, in der die Pflanzen großgezogen wurden. Sämlinge benötigen eine konstante Feuchtigkeit, während etablierte Pflanzen mit weniger Wasser auskommen.
Nach der Anwurzelung sind Impatiens pflegeleicht. Kontrollieren Sie die Erde regelmäßig auf Unkraut und düngen Sie nach der Vegetationsperiode mit einem ausgewogenen Dünger. Obwohl es sich um mehrjährige Pflanzen handelt, sind sie durch die Selbstaussaat leicht neu zu ziehen.
Um Samen für die nächste Saison zu gewinnen, schneiden Sie Blütenstände und lassen sie an einem trockenen, dunklen Ort trocknen. Lagern Sie die Samen dann kühl und trocken über den Winter. Im Frühjahr können die Samen direkt ausgesät und mit Erde bedeckt werden. Auch die Teilung kräftiger Wurzeln eignet sich zur Vermehrung.
Pflegehinweise für Impatiens
Nach dem Einpflanzen sollten Impatiens regelmäßig gegossen werden, wobei der Boden feucht, aber nicht nass bleiben soll. Gießen Sie in trockenen Perioden alle zwei bis drei Tage, bei besonders trockenem Boden öfter. Düngen Sie etwa alle zwei Monate mit einem ausgewogenen Dünger, besonders im Frühjahr. Mulchen Sie den Boden mit Kompost oder organischem Material, um die Bodenqualität zu verbessern.
Entfernen Sie verblühte Blüten zum Ende der Saison, um neues Wachstum anzuregen, lassen Sie jedoch einige Blüten stehen, damit Bienen weiterhin Nektar finden. Nach der Blüte schneiden Sie welke Blüten und abgestorbene Triebe aus und sorgen für eine gründliche Bewässerung.
Einige Sorten, wie die orange-rot blühenden Impatiens, bilden Jungpflanzen am Pflanzenfuß. Diese sollten Sie entfernen oder umpflanzen, da sie sonst mit der Mutterpflanze um Nährstoffe konkurrieren.
Für optimale Bodenvorbereitung entfernen Sie die obersten 8 bis 10 Zentimeter Erde in der Pflanzfläche und vermengen diese mit gut abgelagertem Mist oder Kompost. Mischen Sie die Erde gründlich und wässern Sie anschließend gut nach. Ein Bodenverbesserer unterstützt die Düngung und fördert ein gesundes Wachstum.
Fazit
Impatiens sind unkomplizierte, farbenfrohe Pflanzen, die sich ideal für Kübel und Balkonkästen eignen. Sie wachsen sowohl im Freiland als auch in Töpfen und bevorzugen durchlässige Böden. Bei Aussaat ist eine regelmäßige Wasserversorgung und Düngung entscheidend für eine reiche Blütenpracht.
Viele Sorten säen sich selbst aus, was die Pflege erleichtert, auch wenn gelegentlich ausgeputzt werden muss, um die Pflanzen nicht zu überwuchern. Ansonsten beschränken sich die Ansprüche auf regelmäßiges Gießen und Düngen. Ein zurückschneiden der Triebspitzen verhindert, dass die Pflanze zu kopflastig wird, und fördert die Blüte an der Basis.
Impatiens gedeihen sowohl im Topf als auch im Garten und benötigen nach der Anwachstphase nur wenig Pflege.
« `
