Wie man Sonnenhüte pflanzt und pflegt

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So gelingt der Anbau und die Pflege von Sonnenhüten

Sonnenhüte sind typische Pflanzen der Prärie und stammen ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Sie sind robust, trockenheitsresistent, blühen lange und sind in immer vielfältigeren Farben erhältlich. Kaum ein Garten kommt ohne mindestens eine Sorte dieser Blüten aus. Am besten werden Sonnenhüte im frühen Frühjahr gepflanzt. Die Samen keimen nach etwa drei bis vier Wochen, die ersten Blätter erscheinen nach drei Monaten. Die Blüte kann jedoch bis zu zwei Jahre auf sich warten lassen.

Der Purpur-Sonnenhut ist mit Abstand die beliebteste Sorte. Er besitzt ein faseriges Wurzelsystem, anders als andere heimische Arten, die meist eine lange Pfahlwurzel und eine holzige Krone haben. Dadurch passt er sich besser an Gartenbedingungen an und lässt sich leichter teilen und verpflanzen.

Die blütenkopfähnlichen Sonnenhüte bestehen aus zahlreichen kleinen Einzelblüten. Die äußeren Blütenblätter sind unfruchtbar und locken Insekten an, während die fruchtbaren Blüten in der zentralen, kegelförmigen Scheibe reichlich Nektar bieten. Bienen und Schmetterlinge lieben diese Pflanzen. Auch Kolibris sind oft zu Gast, und Vögel wie Distelfinken genießen die Samen.

So pflanzen Sie Sonnenhüte richtig

Sonnenhüte sind wärme- und trockenheitsresistent, was sie auch für Anfänger unkompliziert macht. „Sie gedeihen am besten in voller Sonne und blühen nach etwa 60 bis 90 Tagen,“ erklärt Gartenspezialist Sears. „Die meisten Sonnenhüte sind für die USDA-Klimazonen drei bis neun geeignet.“ Wichtig ist ein Standort mit viel Licht.

„Sonnenhüte bevorzugen volle Sonne mit mindestens sechs Stunden täglich und lockeren, gut durchlässigen Boden. Sie vertragen aber auch schwere Lehmböden oder flache, steinige Böden problemlos,“ ergänzt Quindoy. „Diese anpassungsfähigen Pflanzen kommen auch nach der Etablierung gut mit Trockenheit zurecht.“

Anleitung zur Aussaat und Pflanzung

Wer Sonnenhüte im eigenen Garten anbauen möchte, sollte nach dem letzten Frost säen. Die Samen kommen auf offenem, sonnigem Boden unter eine etwa sechs Millimeter dünne Erdschicht.

Für eine frühere Blüte lassen sich die Samen auch sechs bis acht Wochen vor dem letzten Frost im Haus vorziehen. Sobald die Pflänzchen zwei Zoll (ca. fünf Zentimeter) groß sind, können sie vereinzelt oder ins Freiland gesetzt werden.

Wer die Pflanzen auf Terrasse oder Balkon kultivieren möchte, sollte für ausreichend Platz sorgen: Sonnenhüte gedeihen besonders gut in Pflanzkübeln mit einer Größe über 60 Zentimeter Durchmesser. Alternativ kann man auch bereits vorgezogene Jungpflanzen in einer Gärtnerei kaufen und auf das langwierige Ziehen aus Samen verzichten.

Pflegehinweise für prächtige Sonnenhüte

Für kräftige Pflanzen empfiehlt sich im Frühjahr eine Düngegabe. Christina Matthews, städtische Blumenbäuerin und Floristin, rät dazu, den Boden rund um die Pflanze mit zwei Zentimeter Kompost zu bedecken. „In meinen Gärten reicht Kompost oft aus, um eine reiche Sommerblüte zu sichern,“ sagt sie.

Wer keine Kompostquelle hat, kann auch handelsüblichen Dünger verwenden, sollte aber zuvor eine Bodenanalyse machen lassen. „Hierfür ist die örtliche Gartenberatung ein guter Ansprechpartner,“ erklärt Matthews. So erhält man passgenaue Tipps für die gewünschte Pflanze und das Standortklima.

Krankheiten und Schädlinge bei Sonnenhüten

Eine bekannte Krankheit bei Sonnenhüten ist die sogenannte „Aster-Gelbkrankheit“, ausgelöst durch Phytoplasmen. Typische Symptome sind deformierte Blüten, teils mit ungewöhnlichen Wucherungen auf der Blütenkugel, sowie gelbe Blätter mit grünen Adern. Übertragen wird der Erreger durch saugende Insekten wie Zikaden.

Eine Heilung ist nicht möglich. Betroffene Pflanzen sollten sofort aus dem Boden entfernt und entsorgt werden, um die Ausbreitung zu stoppen.

Weitere Probleme können Blattminen, Echter Mehltau, bakterielle Flecken, Grauschimmel, Rüsselkäfer und Japankäfer verursachen.

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