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Ringelblumen: Anbau & Pflege für Ihren Garten
Ringelblumen sind unkomplizierte, einjährige Blumen, die Ihrem Garten sonnige Farben verleihen. Sie ziehen Schmetterlinge, Bienen, Marienkäfer und weitere nützliche Insekten an. Geben Sie ihnen einen vollsonnigen Standort und gut durchlässigen Boden – dann blühen sie von späten Frühling bis in den Herbst hinein.
Die Samen keimen schnell innerhalb weniger Tage und die Pflanzen blühen nach etwa acht Wochen. Diese schnelle Erfolgserfahrung macht Ringelblumen ideal für Anfänger und Kinder, die ihr erstes Gartenprojekt starten möchten. Außerdem sind sie hervorragende Begleiter im Gemüsebeet, da sie Ihre Pflanzen vor Schädlingen schützen können.
Anbautipps für gesunde Ringelblumen
Ringelblumen sind eine Garten-essenz. Sie vertragen Hitze, Trockenheit und Schädlinge und zählen damit zu den verlässlichsten Blumen für den Garten oder das Blumenbeet.
Der Vorteil beim eigenen Anbau aus Samen: Sie bestimmen, wann die Pflanzen sprießen und unter welchen Licht- und Bodenbedingungen sie wachsen sollen. Selbst im Winter können Sie die Samen drinnen vorziehen.
Möchten Sie frische Blumen direkt aus dem eigenen Garten ernten? Ringelblumen sind eine der besten Optionen für Gartenfreunde, die wenig Aufwand möchten, da sie pflegeleicht sind.
Ringelblumen passen zu nahezu jedem Pflanzstil und Standort. So finden Sie einfach den passenden Platz für diese vielseitigen Blumen!
Ringelblumen sind nicht nur schön, sondern bieten viele Vorteile: Sie vertreiben Schädlinge, locken bestäubende Insekten an und verbessern die Bodenqualität. Darauf können Sie sich lange verlassen.
Bewässerung von Ringelblumen
Beim Anpflanzen sollten Sie den Boden gründlich durchfeuchten. Das gibt den jungen Pflanzen ausreichend Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass Nährstoffe besser aufgenommen werden können – das fördert ein kräftiges Wachstum.
Einmal etabliert, brauchen Ringelblumen nur wenig Wasser. Normalerweise reicht es aus, sie einmal pro Woche gründlich zu gießen, außer bei besonders heißem und trockenem Wetter. Regen ersetzt das Gießen meist.
Bei Topfpflanzen gilt: Gießen, wenn die obersten paar Zentimeter Erde trocken sind. Hängen die Blätter, ist das ein Zeichen, dass die Pflanze bald Wasser braucht.
Wässern Sie die Blüten nicht von oben, da feuchte Blüten schnell matschig werden und welken – das sieht unschön aus und beeinträchtigt den Duft.
Zu viel Wasser fördert Wurzelfäule. Achten Sie daher darauf, nicht zu übergießen.
Standort und Lichtansprüche
Ringelblumen stammen aus warmen, sonnenreichen Regionen wie Kalifornien. Sie bevorzugen nährstoffreichen Boden und moderate Sonneneinstrahlung, kommen aber auch mit voller Sonne klar, wenn der Standort nicht zu hell ist (maximal sechs Sonnenstunden täglich). Bei allzu heißem, feuchtem oder trockenem Wetter zeigen sie jedoch Stresssymptome.
So sind Ringelblumen perfekte Begleiter für viele Kräuter und andere Pflanzenarten.
Wachsen sie im Halbschatten, blühen sie schwächer und weniger üppig. Außerdem sind sie anfälliger für Mehltau und andere Pflanzenkrankheiten, welche die Blüten und Stängel angreifen.
Bei Topfpflanzen empfiehlt sich an heißen Sommertagen ein schattiger Platz während der Mittagszeit. So schützen Sie Ihre Ringelblumen vor Sonne und Hitze – sie werden es Ihnen mit einer stärkeren Blüte danken.
Halten Sie außerdem Ausschau nach kleinen Spinnennetzen – ein Anzeichen für Spinnmilben, die bei Hitze und Trockenheit auftreten können.
Ringelblumen zählen zur Familie der Korbblütler und sind anfällig für die Gelbe Astertrostkrankheit. Befallene Blüten und Samen sollten schnell entfernt und entsorgt werden, da es kaum Gegenmaßnahmen gibt.
Anleitung zum Pflanzen
Ringelblumen keimen schnell und blühen bereits acht Wochen nach der Aussaat. Säen Sie die Samen direkt ins Freiland, sobald keine Frostgefahr mehr besteht und der Boden sich erwärmt hat. Der Abstand der Samen sollte etwa 2,5 cm betragen, anschließend gründlich gießen.
Nach dem Keimen sollten Sie die Pflanzen ausdünnen:
- Für französische oder Signet-Ringelblumen etwa 20 bis 25 cm Abstand
- Bei afrikanischen Sorten 25 bis 30 cm Abstand
Zur Entfernung der Setzlinge eignen sich kleine Gartenscheren besser als Ausreißen, um die Wurzeln der verbleibenden Pflanzen nicht zu beschädigen.
Ein Vorziehen drinnen ist möglich, aber wegen der schnellen Keimung meist nicht nötig. Jungpflanzen können mit etwa 5 cm Größe ins Freie umgesetzt werden.
Beim Auspflanzen von gekauften Ringelblumen lockern Sie den Boden etwa 15 cm tief auf. Das Pflanzloch sollte etwas größer als der Wurzelballen sein. Füllen Sie mit Erde auf und drücken Sie diese fest an. Gießen Sie anschließend gut.
Eine Mulchschicht von 3 bis 5 cm zwischen den Pflanzen hilft, die Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu unterdrücken.
So entfernen Sie verblühte Ringelblumen
Ringelblumen müssen nicht unbedingt regelmäßig ausgeblüht werden, doch wer Welke Blüten entfernt, fördert häufigere und üppigere Blütephasen.
Ein spezielles Werkzeug ist dafür nicht notwendig – es reicht, verblühte Blüten mit Fingern oder einer Gartenschere abzuzupfen.
Dabei sollten Sie auch die Fruchtkapseln hinter den Blüten entfernen. Achten Sie darauf, alle verwelkten Blüten regelmäßig abzuschneiden, um neue Knospen zur Entwicklung anzuregen.
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