Wie man Petersilie aus Stecklingen zieht

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Petersilie aus Stecklingen ziehen – so gelingt es schnell und einfach

Petersilie und andere Kräuter lassen sich zwar auch aus Samen ziehen, doch das Wachstum dauert oft sehr lange. Stecklinge sind eine zeitsparende Alternative, da sie sofort zu wachsen beginnen, ohne auf die Keimung warten zu müssen. Gerade wenn man regelmäßig frische Petersilie benötigt oder der Garten nicht genug Platz bietet, ist diese Methode ideal. Los geht’s!

Petersilie richtig anpflanzen

Petersilie bevorzugt kühle Temperaturen. Beginnen Sie daher idealerweise im späten Winter oder frühen Frühjahr mit der Aussaat in Innenräumen. Sobald die Bodentemperatur mindestens zwölf Grad Celsius erreicht und die Luft 15 bis 18 Grad warm ist, kann ins Freiland oder ins Gartenbeet gepflanzt werden.

In wärmeren Regionen eignet sich auch die Herbstpflanzung für eine Winterernte oder eine Aussaat von Spätwinter bis Frühling für den Sommerertrag.

Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Arbeiten Sie zwei bis zehn Zentimeter Kompost ein, um die Erde zu verbessern. Alternativ können Sie Töpfe mit lockerem, nährstoffreichem Substrat verwenden, wenn Sie Petersilie im Topf ziehen möchten.

Die Samen sollten über Nacht in warmem Wasser eingeweicht werden. Säen Sie sie dann etwa sechs Millimeter tief und mit einem Abstand von 15 bis 20 Zentimetern aus. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, bis die Keimung nach fünf bis sechs Wochen einsetzt.

Gießen Sie regelmäßig und vermeiden Sie, dass der Boden austrocknet. Mulchen Sie rund um die Pflanzen, um die Verdunstung zu reduzieren. Düngen Sie während der Wachstumsphase zwei bis drei Mal mit Meeresalgenextrakten, Komposttee oder durch eine Kompostgabe rund um die Pflanze.

Stecklinge erfolgreich bewurzeln lassen

Alle drei Petersiliensorten lassen sich problemlos aus Stecklingen ziehen – sogar von gekauften Kräuterbündeln aus dem Supermarkt.

Schneiden Sie dazu mit sterilen Scheren ein 7 bis 12 Zentimeter langes Stück direkt unter einem Blattansatz ab. Entfernen Sie die unteren zwei Drittel der Blätter, damit keine faulen Stellen entstehen. Stellen Sie den Steckling in ein Glas mit warmem Wasser oder stecken Sie ihn in angefeuchteten Sand, Perlit oder eine Mischung aus beidem mit Torf.

Auch die Wurzelreste der Knollenpetersilie können als Stecklinge verwendet werden. Schneiden Sie dabei 1,5 bis 2,5 Zentimeter oberhalb der Wurzel und genauso viel vom Kraut ab. Stellen Sie diese mit der Schnittseite nach unten in etwa einen Zentimeter Wasser oder pflanzen Sie den Rest in feuchten Sand oder Blumenerde.

Stellen Sie die Stecklinge an ein helles, sonniges Fenster. Wechseln Sie das Wasser regelmäßig, oder halten Sie das Substrat feucht, während die Wurzeln und das neue Blattwerk wachsen. Die frischen Blätter können Sie nach Bedarf ernten. Da die Blätter der Knollenpetersilie etwas bitter und kräftiger im Geschmack sind, empfiehlt sich eine Pflanzung im Freien als Futterpflanze für Raupen wie den Schwalbenschwanz.

Pflege der Stecklinge

Innerhalb von etwa zwei Wochen können neue Pflanzen entstehen. Folgende Tipps erleichtern die Bewurzelung:

  • Gießen: Gießen Sie die Stecklinge direkt nach dem Einpflanzen gut, um Austrocknung zu verhindern und die Wurzelbildung zu fördern.
  • Kontrollieren Sie die Feuchtigkeit der obersten zwei Zentimeter Erde. Nur wenn diese trocken sind, darf erneut gegossen werden, um Staunässe und Wurzelfäule zu vermeiden.
  • Achten Sie auf ein ausgewogenes Maß beim Gießen: zu viel Wasser führt zum Welken, zu wenig zum Absterben der Pflanzen.

Ernte und weitere Nutzung

Mit etwas Geduld entwickeln die Stecklinge kräftige, grüne Pflanzen. Ernten Sie die Blätter mit sauberen, scharfen Werkzeugen, sobald sie saftig und leuchtend grün sind.

Petersilie hat eine Lebensdauer von etwa zwei Jahren. In der ersten Saison ernten Sie die Blätter, im zweiten Jahr bildet die Pflanze Samen, die Sie für die Aussaat im nächsten Jahr verwenden können.

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