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Wie Sie auch auf kleinstem Raum eine reiche Kartoffelernte erzielen
Es ist gar nicht so schwer, hunderte Kilo Kartoffeln zu ernten. Sobald Sie die folgenden Schritte kennen, werden Sie überrascht sein, wie einfach es ist.
Kartoffeln in einem Fass oder Eimer anzubauen hat den Vorteil, dass Sie die Knollen beim Ernten nicht mühsam ausgraben müssen – Sie kippen einfach den Behälter um und voilà!
Oft werden Kartoffeln unterschätzt, wenn es um ihre gesundheitlichen Vorteile geht. Mit hochwertigen Bio-Kartoffeln werden Sie jedoch erstaunt sein, wie viele positive Effekte sie für Ihren Körper bieten. Sie sind reich an Vitamin B6, Kalium, Kupfer, Vitamin C, Mangan, Phosphor, Niacin, Ballaststoffen und Pantothensäure. Zudem enthalten sie viele Antioxidantien, die den Körper vor verschiedenen Krankheiten schützen.
Kartoffeln können helfen, den Blutdruck zu senken. Dank ihres Vitamin-B6-Gehalts unterstützen sie außerdem das Nervensystem und das Gehirn. Sie sind wichtig für die Bildung neuer Zellen und bieten Schutz für das Herz-Kreislauf-System. Zudem sind sie ideal für alle, die Sport treiben, da sie beim Abbau von Glykogen helfen.
So gelingt der Anbau von hundert Kilo Kartoffeln im Fass
1. Den richtigen Behälter wählen
Für den Anbau von Kartoffeln auf kleinem Raum ist die Wahl des Behälters entscheidend. Halbierte Whiskeyfässer eignen sich hervorragend, aber auch lebensmittelechte Fässer oder spezielle Kartoffelbehälter können verwendet werden. Wichtig ist, dass der Behälter etwa 60 bis 90 cm hoch ist und eine ausreichende Drainage besitzt oder mit Löchern versehen werden kann.
Reinigen Sie den Behälter gründlich mit einer Essig-Wasser-Lösung. Vermeiden Sie Bleichmittel, da diese von den Wurzeln aufgenommen werden könnten.
Falls noch keine Löcher vorhanden sind, bohren Sie große Drainagelöcher in Boden und Seitenwände. Diese sorgen für ein gesundes Wachstum der Kartoffeln. Beim Indoor-Anbau empfiehlt sich eine Auffangwanne unter dem Behälter, um Austritt von Wasser zu verhindern.
2. Kartoffelsorten auswählen und vorziehen
Samenkartoffeln erhalten Sie idealerweise im Pflanzencenter. Dort finden Sie verschiedene traditionelle Sorten und farbenfrohe Varianten.
Bevor Sie pflanzen, sollten die Knollen vorgekeimt werden. Legen Sie sie mit den meisten Trieben nach oben in einen Eierkarton und stellen Sie ihn an einen kühlen, lichtgeschützten Ort. Nach einigen Tagen beginnen die Triebe zu wachsen. Alternativ können Sie die Kartoffeln auch in einer offenen braunen Papiertüte vorkeimen.
Füllen Sie den Behälter zunächst mit etwa 15 cm einer Mischung aus organischer Erde und Kompost, beispielsweise mit Torfmoos, das für lockeren Boden und optimale Feuchtigkeit sorgt.
Setzen Sie die vorgekeimten Kartoffeln mit den Trieben nach oben auf die Erdschicht, im Abstand von etwa 10 cm. Ganze Kartoffeln schneiden Sie in 2 bis 5 cm große Stücke, wobei jedes Stück mindestens einen Trieb haben sollte.
Bedecken Sie die Knollen locker mit weiteren 15 cm Erde und wässern Sie die Schicht, ohne sie zu durchnässen. Die Erde sollte stets feucht, aber nicht zu nass sein.
3. Weitere Erdmengen hinzufügen
Sobald die Pflanzen etwa 15 bis 20 cm hoch sind, geben Sie eine weitere Schicht Erde-Kompost-Gemisch hinzu. Dabei werden die halben bis dreiviertel des sichtbaren Stiels sowie der Blattmasse bedeckt. Wiederholen Sie dieses Verfahren, bis die Pflanzen die Höhe des Behälters erreichen. Dabei stets darauf achten, dass die Erde feucht bleibt.
4. Erntezeitpunkt und -methode
Nach etwa zehn Wochen zeigt sich der richtige Erntezeitpunkt, wenn die oberirdischen Triebe gelb werden und welken. Prüfen Sie vorsichtig die oberste Erdschicht mit den Händen, um festzustellen, ob die Kartoffeln die richtige Größe erreicht haben.
Ist dies der Fall, kippen Sie den Behälter über eine große Plane oder Folie. So sammeln Sie Ihre frisch geernteten Kartoffeln ganz ohne Aufwand ein.
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