Wie man Lavendel aus Stecklingen zieht

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Lavendel selber vermehren – So gelingt die Vermehrung mit Stecklingen

Lavendel ist ein duftender Klassiker in Blumenbeeten und Kräutergärten. Die attraktiven, meist violettfarbenen Blüten passen wunderbar in formale Rabatten, natürliche Wildblumenbereiche oder mediterrane Gärten.

Der unverwechselbare Duft des Lavendels ist weltweit beliebt und die ätherischen Öle finden in Aromatherapie sowie Kosmetik großen Einsatz.

Die Vermehrung von Lavendel mit Stecklingen ist unkompliziert und macht Spaß. In dieser Anleitung erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie selbst junge Pflanzen gewinnen und Ihren Lavendelbestand erweitern können.

Haben Sie die Vermehrung erst einmal gelernt, können Sie beliebig viele Pflanzen ziehen – und auch an Freunde und Familie weitergeben!

Wann ist der beste Zeitpunkt zur Vermehrung von Lavendel?

Die beste Zeit für die Vermehrung von Lavendel ist der Hochsommer, wenn die Pflanzen aktiv wachsen und das Wetter warm sowie feucht ist. Stecklinge aus dieser Wachstumsphase wurzeln am zuverlässigsten.

Stecklinge, die zu spät im Sommer oder erst im Herbst entnommen werden, wurzeln oft schlecht, da die Pflanze sich in die Ruhephase für den Winter zurückzieht.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Vermehrung von Lavendelstecklingen

Folgen Sie diesen sechs Schritten für eine erfolgreiche Vermehrung:

  • Schritt 1: Schneiden Sie Seitentriebe als Stecklinge ab. Dabei sollte ein kleiner Abschnitt der Rinde am Ablösestelle – der sogenannte „Absatz“ – erhalten bleiben.
  • Schritt 2: Der Absatz ist wichtig, da hier die neuen Wurzeln entstehen. Falls kein Absatz vorhanden ist, schneiden Sie das untere Ende des Stecklings schräg direkt unter einem Blattknoten mit einem scharfen Messer ab.
  • Schritt 3: Entfernen Sie die unteren Blätter, sodass ein blattfreier Stängelabschnitt entsteht, der leicht in das Anzuchtsubstrat gesteckt werden kann.
  • Schritt 4: Tauchen Sie das untere Ende des Stecklings in Bewurzelungshormon. Stecken Sie mehrere Stecklinge an den Rand kleiner Töpfe mit sandigem, gut durchlässigem Substrat.
  • Schritt 5: Gießen Sie das Substrat gründlich und stülpen Sie eine durchsichtige Plastiktüte über den Topf, um ein feuchtes Mikroklima zu schaffen.
  • Schritt 6: Stellen Sie die Töpfe an einen warmen, schattigen Platz. Nach vier bis sechs Wochen beginnt die Bewurzelung. Lüften Sie dann die Tüte durch ein kleines Loch im Eck und entfernen Sie sie nach einigen Wochen ganz. Wurzeln die Stecklinge gut, können sie einzeln umgepflanzt werden.

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