Du machst es ganz falsch. So ziehst du Gurken richtig vertikal auf

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So ziehen Sie Gurken richtig: Vertikale Anbaumethode Schritt für Schritt

Die vertikale Anbaumethode gewinnt zunehmend an Beliebtheit, da sie im Garten Platz spart und die Ernte erleichtert. Besonders bei Gurken lohnt sich diese Variante, denn sie nimmt sonst viel Raum ein.

1. Passenden Behälter und Rankhilfe wählen

Für den vertikalen Anbau benötigen Sie einen großen Pflanzbehälter. Je nach Gurkensorte variiert die Wuchsform: Rankende Sorten wachsen in die Höhe, buschige bleiben kompakt.

2. Die richtige Rankhilfe auswählen und aufstellen

Entscheiden Sie sich für eine Rankhilfe, die bis zu 1,80 Meter hoch ist. Achten Sie auf ein stabiles Material, das nicht durchhängt. Montieren Sie die Rankhilfe so, dass der untere Rand etwa 15 Zentimeter über der Erde liegt. Stellen Sie sie möglichst am äußersten Rand des Gartens auf, damit die Rankpflanzen keine Schatten auf andere Pflanzen werfen.

3. Das Pflanzbeet vorbereiten

Bereiten Sie den Boden gründlich vor: Graben Sie ein etwa 20 Zentimeter tiefes Loch und vermengen Sie die Erde mit einer Schicht Kompost von etwa 2,5 Zentimetern. Lockern Sie die Erde mit einem Rechen auf und formen Sie entlang der Rankhilfe einen Hügel, der 5 bis 7 Zentimeter über dem Niveau liegt. So wird das Beet leicht erhöht und gut durchlüftet.

4. Aussaat und Pflege der Jungpflanzen

Säen Sie die Gurkensamen entweder direkt im Beet oder vorgezogen in Töpfen aus. Bedecken Sie die Samen mit rund 2 Zentimetern Erde und halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Sobald die Keimlinge ihre ersten Blätter zeigen, pflanzen Sie die stärksten Exemplare entweder in größere Töpfe um oder setzen sie ins frostfreie Freiland.

Wichtige Faktoren für den vertikalen Gurkenanbau

Standort

Gurken benötigen möglichst viel Sonnenlicht. Achten Sie darauf, sie vor starkem Wind zu schützen, da dieser die Pflanzen schädigen kann.

Boden

Der Standortboden sollte locker, tiefgründig und gut durchlässig sein. Außerdem ist ein hoher Organikanteil wichtig.

Wässerung

Gurken brauchen regelmäßig und ausreichend Wasser, damit der Boden stets feucht bleibt. Erfüllen Sie etwa alle drei bis vier Tage den Wasserbedarf, der einem Zentimeter Niederschlag entspricht. In trockenen Regionen ist eine häufigere Bewässerung ratsam. Sobald die Früchte reifen, sollte die Mulchschicht auf 7 bis 10 Zentimeter erhöht werden, um die Feuchtigkeit zu halten.

Düngung

Beim vertikalen Anbau sollten Sie alle zwei bis drei Wochen mit einem organischen Dünger nachdüngen. Überdüngung vermeiden, da sie das Laub schädigt und Ertrag mindert.

Zusätzlicher Tipp

Ernten Sie die Gurken regelmäßig, um das Wachstum und die Blütenbildung anzuregen. Achten Sie außerdem auf einen konsequenten Schutz vor Schädlingen während der gesamten Wachstumsperiode.

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