31 hypoallergene Pflanzen für Allergiker (und einige zum Meiden)

31 Hypoallergene Pflanzen für Allergiker (und einige, die man vermeiden sollte)

Leiden Sie unter Allergien, lieben aber das Gärtnern? Dann können Sie Ihre Leidenschaft weiterhin ausleben – mit den richtigen Pflanzen, die Ihre Allergien nicht in Schwung bringen.

Zu bestimmten Jahreszeiten liegt Pollen in der Luft, und für Menschen mit Allergien fühlt sich ein Garten häufig eher wie eine Herausforderung an. Doch das muss nicht so sein. Wenn Sie pollen- und pflanzenbedingte Allergien haben, können Sie trotzdem einen schönen Garten genießen – mit gezielt ausgewählten Pflanzen.

Die besten Bäume für Allergiker

Bäume sind oft Hauptverursacher von Allergien, besonders jene mit vielen Blüten. Dennoch müssen Sie nicht auf langweiliges Grün setzen. Diese Bäume verursachen wenig bis keine Probleme für Allergiker und bieten gleichzeitig reizvolle Gartenakzente.

1. Apfel

  • Apfelbäume tragen zwittrige Blüten, d.h. männliche und weibliche Teile sind in einer Blüte vereint, sodass Pollen nicht weit reisen muss – gut für Allergiker.
  • Vielfältige Sorten (groß, Zwerg, Zier) verfügbar.
  • USDA-Anbauzonen: 3-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

2. Kakipflaume (Persimmon)

  • Die meisten Kaki-Sorten produzieren wenig bis gar keinen Pollen, da sie zweihäusig sind. Weibliche Bäume brauchen männliche Bäume für Bestäubung.
  • Frische Früchte direkt vom Baum sind ein Highlight.
  • USDA-Zonen: 5-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

3. Maulbeere

  • Besonders die „Illinois Everbearing“ Hybridsorte ist fast pollenfrei und größtenteils weiblich, selbstbefruchtend mit samenlosen Früchten.
  • Weißer Maulbeerbaum sollte wegen hohem Pollenaufkommen gemieden werden.
  • USDA-Zonen: 4-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

4. Schwarzer Holunder

  • Obwohl Holunder technisch Sträucher sind, wachsen sie oft wie Bäume und sind allergenfrei.
  • Zieht viele Singvögel an und wächst schnell.
  • Ideal für die Herstellung von Holunderwein, Marmelade und Wintertonika (Beeren zuvor kochen!).
  • USDA-Zonen: 4-7
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

5. Felsenbirne (Serviceberry)

  • Vielfältige Sorten, keine bekannten Allergieauslöser.
  • Blüht im späten Frühjahr bis Frühsommer mit schönen Beeren.
  • Zugehörig zur Rosengewächsfamilie mit niedrigem Pollenaufkommen.
  • USDA-Zonen: 2-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

6. Magnolie

  • Produziert zwar Pollen, dieser ist jedoch grobkörnig und nicht luftgetragen.
  • Prima für allergenarme Gärten.
  • USDA-Zonen: 6-10
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

7. Hartriegel (Dogwood)

  • Verschiedene Sorten mit attraktiven Frühjahrsblüten.
  • Wenig Allergene und sehr beliebt in nordamerikanischen Gärten.
  • USDA-Zonen: 5-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

8. Birne

  • Sehr vielseitig, sowohl Zwerg- als auch hohe Bäume erhältlich.
  • Eignen sich sowohl für süße als auch herzhafte Früchte.
  • Keine bekannten Allergene.
  • USDA-Zonen: 3-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

9. Kirsche

  • Süße und sauere Sorten verfügbar, benötigen mehrere Bäume zur gegenseitigen Bestäubung.
  • Kultivierung kann auch für Allergiker geeignet sein.
  • USDA-Zonen: 4-7
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

10. Pflaume

  • Europäische Sorten sind oft selbstbefruchtend und setzen weniger Pollen frei.
  • Einfach zu kultivieren, braucht gut durchlässigen Boden und viel Sonne.
  • USDA-Zonen: 3-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

Sträucher für Allergiker

Sträucher können überraschenderweise auch Allergene freisetzen. Hier eine Auswahl an gut geeigneten, lieben Gartenfreunden:

11. Hortensie

  • Produziert klebrigen Pollen, der nicht durch den Wind verbreitet wird – ideal bei Allergien.
  • Wunderschöne Blütenvielfalt.
  • USDA-Zonen: 3-9
  • Sonnenbedarf: Halbschatten

12. Azalee

  • Pollen wird kaum freigesetzt, da Bestäubung durch Insekten erfolgt.
  • Bei sehr starker Allergie lieber meiden.
  • USDA-Zonen: 5-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

13. Rhododendron

  • Blütezeit von Winter bis Frühling mit klebrigem, wenig luftgetragenem Pollen.
  • Gut für Allergiker*innen.
  • USDA-Zonen: 4-8
  • Sonnenbedarf: Halbschatten

14. Buchsbaum

  • Ideal für allergikerfreundliche Gärten, besonders im Kübel.
  • Regelmäßiger Schnitt verhindert Blüten und Pollenfreisetzung.
  • USDA-Zonen: 5-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

15. Schneeball (Viburnum)

  • Bietet farbenfrohen Herbstlaub und Beeren.
  • Robust und einfach zu pflegen.
  • USDA-Zonen: 2-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

16. Hibiskus

  • Große bunte Blüten mit viel Pollen, der aber nicht luftgetragen ist.
  • USDA-Zonen: 5-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

17. Weiblicher Wachsmyrte

  • Glänzende Blätter mit angenehmem Duft, Schnellwüchsig.
  • Nur weibliche Pflanzen pollenfrei – perfekt für Allergiker.
  • USDA-Zonen: 7-10
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

18. Weiblicher Pittosporum

  • Zartes Laub als strauchartiger oder kleiner Baum.
  • Nur weibliche Pflanzen sind pollenfrei.
  • USDA-Zonen: 9-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis voller Schatten

Blumen, die Allergien vermeiden helfen

Viele von uns möchten farbenfrohe Akzente im Garten. Glücklicherweise gibt es zahlreiche blühende Pflanzen, die perfekt für Allergiker sind.

19. Tulpen

  • Niedriges Pollenaufkommen, auch als Schnittblumen unproblematisch.
  • USDA-Zonen: 3-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

20. Geranien

  • Vielseitig, robuste Blüten ohne viel Pollen.
  • USDA-Zonen: 10-11 oder als Einjährige
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

21. Narzissen (Osterglocken)

  • Produzieren Pollen, der jedoch innerhalb der Blüte bleibt.
  • USDA-Zonen: 3-8
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

22. Lilien

  • Schwerer Pollen, der von Insekten bestäubt wird.
  • Beim Einbringen ins Haus Stempel entfernen, eventuell Maske tragen.
  • USDA-Zonen: 4-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

23. Iris

  • Schwere Pollenkörner bleiben in Blütenblättern – perfekt für Allergiker.
  • USDA-Zonen: 3-10
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

24. Rosen

  • Selbstbestäubend, Pollen wird kaum in die Luft abgegeben.
  • Viele Sorten für verschiedene Klimazonen.
  • USDA-Zonen: 3-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis voller Schatten

25. Sonnenblumen

  • Nicht alle Sorten sind hypoallergen – Apricot Twist, The Joker und Infrared Mix sind jedoch geeignet.
  • USDA-Zonen: 2-11
  • Sonnenbedarf: Vollsonne

26. Pfingstrosen

  • Viel Pollenkontrolle durch mehrlagige Blütenblätter.
  • USDA-Zonen: 3-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

27. Löwenmäulchen

  • Die Blüten verschließen die Staubblätter, sodass Pollen eingeschlossen bleibt.
  • Einjährige Pflanze mit anhaltender Blütezeit.
  • USDA-Zonen: als Einjährige
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

28. Zinnie

  • Farbenfrohe, langlebige Blüher, sehr einfach zu kultivieren.
  • Perfekt für Allergiker und Gartenliebhaber.
  • USDA-Zonen: 2-10 als Einjährige
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

29. Orchideen

  • Schöne, exotische Blüten, auch für Innenräume geeignet ohne Allergien auszulösen.
  • USDA-Zonen: 5-9
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

30. Fleißige Lieschen (Impatiens)

  • Gut für schattige Plätze die Farbtupfer brauchen, meist allergenarm.
  • USDA-Zonen: als Einjährige
  • Sonnenbedarf: Halbschatten bis voller Schatten

31. Petunien

  • Zuverlässige Blütenpracht bei niedrigem Pollenaufkommen.
  • Einjährige, pflegeleichte Pflanzen.
  • USDA-Zonen: als Einjährige
  • Sonnenbedarf: Vollsonne bis Halbschatten

Pflanzen, die Allergiker lieber meiden sollten

Bestimmte Pflanzen erzeugen besonders hohe Pollenmengen und sind daher für Allergiker problematisch:

  • Kamille: Viele Pollen, auch in getrocknetem Zustand in Tees noch problematisch.
  • Gänseblümchen: Viel Pollen, nahe Verwandte wie Ambrosia sind besonders allergieauslösend.
  • Chrysanthemen: Viele Blüten pro Pflanze erhöhen den Pollenaufwand besonders im Spätsommer und Herbst.
  • Dahlien: Schutz durch Insekten, aber hohe Pollenmengen.
  • Babysbreath (Schleierkraut): Überraschend viel Pollenfreisetzung, besser die doppeltblütige Variante wählen.

Weitere Gartentipps für Allergiker

  • Bevorzugen Sie Pflanzen mit insektengestützter Bestäubung, da deren Pollen schwerer und weniger luftgetragen sind.
  • Weibliche Pflanzen vermeiden Pollenflug und eignen sich besonders gut.
  • Beachten Sie lokale Pollenflugwarnungen.
  • An feucht-kühlen Tagen ist der Pollenflug meist niedriger als bei heißem, trockenem Wetter.
  • Regelmäßiges Mähen des Rasens verhindert Ausbreitung von Unkrautsamen.
  • Schützen Sie sich mit Maske, Handschuhen und Kleidung während der Gartenarbeit.
  • Nach dem Gärtnern duschen, um Pollen zu entfernen.
  • Setzen Sie auf bienen- und schmetterlingsfreundliche Stauden und Sträucher, die meist pollenärmer sind.
  • Informieren Sie sich bei der örtlichen Gartenberatung über geeignete, pollenarme Hybriden.

So können Sie trotz Allergien Ihren Garten genießen und sich an der Natur erfreuen.

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