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Jasmin einfach durch Stecklinge vermehren
Jasminpflanzen sind immergrüne oder laubabwerfende Kletterpflanzen mit rankenden Trieben. Je nach Sorte blühen sie im Sommer oder Winter mit weißen, gelben oder gelegentlich roten und rosa Blüten.
Alle Jasminarten tragen kleine, sternförmige Blüten mit einem intensiven und süßen Duft. Während einige Sorten nur im Wintergarten oder Gewächshaus gedeihen, eignen sich robustere Varianten hervorragend, um Wände oder Zäune zu begrünen – vorausgesetzt, sie erhalten eine Kletterhilfe. Pflanzen Sie Jasmin an einen sonnigen, warmen und geschützten Standort, idealerweise in der Nähe einer Sitzgelegenheit, um den Duft der Blüten zu genießen.
Wie lange dauert es, bis Jasmin im Wasser Wurzeln bildet?
Um eine erfolgreiche Bewurzelung zu fördern, tauchen Sie den Stecklingsschnitt in ein Bewurzelungshormon und setzen ihn in feuchte Erde. Nach etwa vier bis sechs Wochen sollten sich die ersten Wurzeln entwickelt haben.
Wie wird ein Steckling von einem Jasmin geschnitten?
Der richtige Zeitpunkt
Jasmin blüht von Frühling bis Herbst und profitiert danach von einem starken Rückschnitt. Einige der dabei gewonnenen Stecklinge eignen sich optimal zur Vermehrung. Am besten nehmen Sie halbhölzerne Stecklinge von aktuellen Trieben direkt nach der Blüte. Schneiden Sie morgens, wenn die Pflanze gut mit Wasser versorgt ist, damit der Steckling möglichst kurz an der Luft bleibt. Bereiten Sie den Pflanztopf bereits vor dem Schnitt vor.
Was wird geschnitten?
- Schneiden Sie mit einer scharfen Gartenschere einen 10 bis 15 cm langen Triebabschnitt ab, am besten knapp unterhalb eines Blattachsels.
- Entfernen Sie verblühte Blüten oder Knospen vom Steckling, damit die Pflanze ihre Kraft in die Wurzelbildung steckt.
- Lassen Sie nur die oberen drei Blätter am Steckling stehen, alle anderen werden entfernt. Blätter, die mit der Erde in Kontakt kommen, können faulen.
Wie vermehrt man Jasmin richtig?
Pflanzen Sie den Steckling in feuchte, durchlässige Erde an einen sonnigen Standort. Klettern Sie an einem stabilen Rankgerüst oder Drähten empor. Im Sommer empfehlen wir wöchentliches Düngen mit einem kaliumreichen Dünger, im Herbst das Mulchen mit gut verrottetem Kompost oder Lauberde. Schneiden Sie die Pflanze nach der Blüte zurück.
Pflegehinweise
Wässern und düngen Sie Ihren Jasmin im Sommer regelmäßig mit einem kaliumbetonten Dünger. Binden Sie junge Triebe an die Kletterhilfe, um die gewünschte Form zu fördern. Der Rückschnitt erfolgt sowohl bei Sommer- als auch bei Winterblühern nach der jeweiligen Blütezeit. Im Herbst empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Kompost, Lauberde oder verrottetem Mist rund um die Pflanze.
Jasmin kann bei Bedarf kräftig zurückgeschnitten werden, wenn er zu groß wird. Junge Triebe, die besonders stark wachsen, sollten Sie nach Ihren Wünschen formen. Beachten Sie, dass die Blüte sich nach mehreren Jahren wieder einpendelt.
Krankheiten und Schädlinge
Gelegentlich werden Sternjasmin-Triebe von Blattläusen befallen, vor allem bei zartem Neuaustrieb. Behandeln Sie einen Befall bei Bedarf mit insektizider Seife oder einem Spray auf Pyrethrumbasis.
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