Wie man Basilikum anbaut und pflegt

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Wie man Basilikum erfolgreich anbaut und pflegt

Basilikum ist das perfekte Kraut – besonders im Sommer. Ich streue es großzügig über Caprese-Salate, verfeinere Pasta damit, gebe es in Bloody Marys und bereite süßen Basilikumsirup für frische Sommererdbeeren zu. Und frisch gehacktes Basilikum auf der Pizza – darauf möchte ich gar nicht erst verzichten. Ich bin sicher, vielen geht es genauso.

Doch die Bunds im Supermarkt können teuer werden. Ein Tipp: Es ist viel günstiger, eine Basilikumpflanze zu kaufen und selbst die Blätter zu ernten. Frischer geht es nicht als mit Basilikum, das gerade erst gepflückt wurde!

Was ist Basilikum?

Obwohl Basilikum in der italienischen und mediterranen Küche sehr beliebt ist, stammt es ursprünglich von den Südpazifik-Inseln und aus Südasien. Es gehört zur Familie der Minzen und wächst als einjährige Pflanze. Basilikum wächst schnell – von der Aussaat bis zur Ernte vergehen etwa 3 bis 4 Wochen. Daher ist es ein dankbares Kraut für Einsteiger.

Beliebte Basilikum-Sorten

Es gibt viele Basilikumarten, jede mit eigenem Aroma und Charakter.

  • Süßes Basilikum: Die bekannteste Sorte. Häufig in Salaten, Pasta, Pesto und mehr verwendet. Die Blätter sind mittelgrün und leicht gewölbt.
  • Lila Basilikum: Auffallend durch seine tief bordeauxrote Farbe. Nicht so süß, schmeckt eher wie Nelken und eignet sich gut zum Einlegen in Öl oder Essig. Er eignet sich als dekorative Garnitur.
  • Thailändisches Süßbasilikum: Dunkle, kleinere Blätter mit einem Hauch von Lakritz. Sein Aroma bleibt auch beim Kochen erhalten. Typisch für die asiatische Küche.
  • Zitronenbasilikum: Immer beliebter, gut im Handel erhältlich. Passt hervorragend zu Geflügel, Fisch, Gemüse oder als Tee.
  • Spicy Globe Basilikum: Zwergsorte mit würzigem, pfeffrigem Geschmack und kleinen Blättern, die ganz verwendet werden können. Ideal für Töpfe, da es kompakt wächst.
  • Zimtbasilikum: Duftend und würzig mit kleinen, gezackten Blättern und dunkel-violetten Blüten. Sehr dekorativ und vielseitig, passt gut zu asiatischen Gerichten, Obst und gegrilltem Gemüse.

Wie pflanzt man Basilikum?

  • Standort: Basilikum gedeiht wunderbar im Topf auf einem sonnigen Fensterplatz mit gut durchlässiger Erde. Im Garten passt es gut zu Tomaten – eine perfekte Kombi für Ihren nächsten Caprese-Salat.
  • Aussaatzeitpunkt: Basilikum lässt sich leicht aus Samen ziehen und keimt schnell. Säen Sie sechs Wochen vor dem letzten Frosttermin aus. Basilikum ist sehr kälteempfindlich. Ob in Töpfen oder im Garten – schützen Sie die Pflanzen vor Frost. Die Bodentemperatur sollte mindestens 21 °C betragen, bevor Sie setzen.
  • Vermehrung: Neben der Aussaat wurzelt Basilikum auch leicht durch Stecklinge. Schneiden Sie ein circa 10 cm langes, noch nicht blühendes Triebstück ab und stellen Sie es ins Wasser. Nach etwa einer Woche sind Wurzeln sichtbar. Danach kann die Pflanze ins Beet oder den Topf umgepflanzt werden.

Wie kultiviert man Basilikum richtig?

Für eine erfolgreiche Basilikum-Kultur sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Erde: Die Erde muss gut durchlässig und gleichmäßig feucht sein. Ein neutraler pH-Wert ist ideal. Eine Zugabe von Kompost, am besten organisch, verbessert die Bodenqualität. Allerdings nicht zu viel, denn zu viele Nährstoffe können den Geschmack und das Aroma beeinträchtigen.
  • Licht: Basilikum braucht täglich mindestens sechs Stunden Sonnenlicht. Ein Fensterplatz mit Morgensonne ist optimal. Vermeiden Sie starke Mittagssonne, um Sonnenbrand zu verhindern.
  • Wasser: Gießen Sie direkt an die Wurzelbasis, nicht auf die Blätter. Der Boden sollte feucht, aber nicht nass sein – Staunässe unbedingt vermeiden.
  • Abstand: Basilikum wächst bis zu 30–60 cm hoch und benötigt etwas Platz. Pflanzen Sie deshalb im Beet oder in Töpfen mit einem Abstand von 30 bis 40 cm. Die kompakte Zwergsorte „Spicy Globe“ eignet sich gut für kleine Gefäße.
  • Nachbarn: Basilikum verströmt Aroma, das andere Pflanzen beeinflussen kann. Besonders gut passen Petersilie und Tomaten dazu, da diese ähnliche Bedürfnisse haben (Wasser, Licht).

Basilikum ernten

Ein großer Vorteil von Basilikum: Es gibt keine feste Erntezeit. Pflücken Sie einfach nach Bedarf. Je mehr Sie ernten, desto buschiger und produktiver bleibt die Pflanze. Ernten Sie vor der Samenbildung, da die Blätter danach bitter schmecken können.

  • Erntemethode: Sobald die Pflanze etwa 15–20 cm hoch ist, können Sie die Blätter abschneiden. Schneiden Sie direkt oberhalb einer Blattgabelung, um das Wachstum zu fördern. Schneiden Sie rundherum gleichmäßig, damit die Pflanze schön buschig bleibt.
  • Aufbewahrung: Frische Basilikumblätter können direkt verwendet werden. Zum späteren Gebrauch lassen sie sich trocknen, einfrieren oder in Essig einlegen. Auch aromatisiertes Öl ist eine gute Möglichkeit. Frische Blätter halten einige Tage, wenn sie im Wasser im Kühlschrank aufbewahrt werden.

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