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Rhabarber richtig anbauen: Einfache Anleitung für Ihren Garten
Rhabarber ist eine langlebige Staude, die für ihre saftigen, angenehm säuerlichen Stängel geschätzt wird. Schon im frühen Frühjahr kann man die ersten Ernten genießen, und die gesamte Saison über liefert er eine schmackhafte Zutat für Kuchen und Kompott.
Rhabarber pflanzen: Standort und Vorbereitung
Rhabarber zählt zu den anspruchsloseren Gemüsepflanzen. Einmal etabliert, benötigt er kaum Pflege und belohnt Sie über Jahrzehnte mit einer reichen Ernte. Idealerweise wächst Rhabarber an einem sonnigen Standort in einem nährstoffreichen, locker-feuchten Boden. In wärmeren Regionen (ab USDA-Klimazone 6) empfiehlt es sich, einen Platz zu wählen, der etwas Schatten am Nachmittag bietet.
Nasse, staunasse Böden führen leicht zu Wurzelfäule, eine der wenigen Krankheiten, die Rhabarber beeinträchtigen können. Bei schweren Böden mit schlechter Drainage sind Hochbeete eine gute Lösung.
Rhabarber pflanzen: So gelingt die Vermehrung
Rhabarber lässt sich wunderbar durch Teilung vermehren. Um schnell eine neue Pflanze zu gewinnen, bitte einen Gartenfreund um ein Stück der Wurzel, am besten im frühen Frühjahr, bevor die Blätter austreiben. Mit einem scharfen Spaten schneiden Sie ein Wurzelstück mit mindestens zwei pinken Knospen ab. Alternativ können Sie auch Containerpflanzen aus dem Gartencenter wählen.
Beim Einpflanzen graben Sie ein tiefes und breites Loch (ca. 45 cm tief, 45–60 cm breit). Füllen Sie es zur Hälfte mit einer Mischung aus Kompost oder gut verrottetem Mist und hochwertiger Gartenerde. Geben Sie ein bis zwei Tassen organischen Langzeitdünger hinzu, setzen Sie die Wurzeln so ein, dass die Knospen etwa 2 bis 5 cm unter der Erdoberfläche liegen. Anschließend gut mit Erde auffüllen.
Rhabarberpflege: Gießen, Mulchen und Düngen
In den ersten ein bis zwei Jahren ist eine ausreichende Bewässerung besonders wichtig. Mulchen hilft, die Feuchtigkeit im Boden zu halten und sorgt für ein gleichmäßigeres Klima am Wurzelbereich. Um die Erträge zu fördern, bringen Sie im Frühjahr einige Schaufeln Kompost rund um die Wurzelkrone aus.
Pflanzabstand und Ernte
Ausgewachsene Rhabarberpflanzen erreichen einen Durchmesser von etwa einem Meter. Pflanzen Sie sie daher im Abstand von 90 bis 120 cm in ein entsprechend breites Beet. Vier bis sechs Pflanzen reichen für den Bedarf einer Familie.
Ernten Sie im zweiten Jahr sparsam. Rhabarber bildet im Sommer hohe Blütentriebe, die bis zu zwei Meter hoch werden können. Obwohl sie schön aussehen, rauben sie der Pflanze Kraft. Entfernen Sie diese Blütenstiele frühzeitig, um weiterhin zarte Stängel bis in den Herbst hinein ernten zu können.
Perfekter Standort für Rhabarber
Wählen Sie einen dauerhaften Standort, da Rhabarber viele Jahre wachsen und sich ausbreiten wird. Viel Sonne ist wichtig für eine gute Entwicklung. Aufgrund seiner stattlichen Größe eignet sich Rhabarber auch als attraktiver Blickfang im Garten.
Die Pflanzabstände sollten 90 bis 120 cm betragen, damit die Pflanzen genügend Platz zum Ausbreiten haben. Sorgen Sie für lockeren, humosen Boden mit guter Wasserdurchlässigkeit. Gießen Sie regelmäßig, vermeiden Sie aber Staunässe.
Rhabarber richtig pflegen
Rhabarber gehört zu den robusten und pflegeleichten Kulturpflanzen. Nach der Pflanzung braucht es etwa ein Jahr, bis die Pflanzen gut angewachsen sind. Während dieser Zeit den Boden gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden. Ab dem zweiten Jahr können Sie mit der Ernte beginnen.
Im Frühsommer schießen die Pflanzen hohe Blütenstände mit rosa Blüten. Sie können die Blüten stehen lassen, für eine stärkere Ertragsbildung empfiehlt es sich jedoch, sie zu entfernen, damit die Pflanze ihre Energie in die Stängel steckt.
Ernte und Besonderheiten bei Rhabarber
- Die Stängel sind erntereif, wenn sie 18 bis 38 cm lang sind.
- Die Farbe der Stängel ist kein reiferkeitsbestimmendes Kriterium – zum Ernten eignen sich sowohl rote als auch grüne Stangen.
- Die Haupterntezeit erstreckt sich von Frühling bis Mitte Sommer. Danach sollten Sie die Ernte einstellen, damit die Pflanze Kraft für den Winter sammelt.
- Wichtig: Nur die Stängel sind essbar. Die Blätter enthalten giftige Oxalsäure und müssen entsorgt werden.
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