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Schmetterlingspflanze (Butterfly Weed) im Garten erfolgreich anbauen
Die Schmetterlingspflanze (Asclepias tuberosa) ist eine pflegeleichte, in Nordamerika beheimatete Pflanze, die den ganzen Sommer über leuchtend orange, gelbe oder rote Blütenrispen bildet. Ihrem Namen entsprechend zieht die Pflanze während der Blütezeit zahlreiche Schmetterlinge, Kolibris, Bienen und andere nützliche Insekten an, da die Blüten reich an Nektar und Pollen sind.
Dieses in Arkansas beheimatete Gewächs ist die erste Wahl für viele, die Schmetterlingspflanzen in ihren Garten integrieren möchten. Die leuchtend orangefarbenen Blüten setzen in jeder Blumenanordnung einen tollen Farbakzent. Wie gelingt die erfolgreiche Kultivierung der Schmetterlingspflanze? Sie wächst in dichten Büscheln von 30 bis 90 cm Höhe und benötigt einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem Boden. Ein halbschattiger Platz, am besten nachmittags sonnig, ist ebenfalls möglich. Einmal etabliert, ist sie sehr trockenheitsresistent. Die Blüten dienen zahlreichen Schmetterlingen als Nektarquelle, die Blätter sind Nahrung für die Raupen des Monarchfalters. Blütezeit ist von Spätfrühling bis Sommer. Im Frühjahr, sobald neues Wachstum einsetzt, empfiehlt sich eine Düngung mit organischem Langzeitdünger.
Standortwahl, Pflanzzeit und Pflanzung
Die Schmetterlingspflanze ist in ganz Neuseeland winterhart. Die Aussaat erfolgt in Torftöpfen 6 bis 8 Wochen vor dem letzten Frosttermin im Haus, wobei nach dem Keimen pro Topf ein Sämling stehen bleibt. Alternativ können Jungpflanzen im Frühjahr nach Frostgefahr oder im Sommer ausgepflanzt werden. Der Standort sollte vollsonnig und der Boden mit Kompost angereichert sowie gut durchlässig sein. Staunässe verträgt die Schmetterlingspflanze nicht. Pflanzen werden mit einem Abstand von 60 bis 90 cm gesetzt. Aufgrund der Pfahlwurzel ist ein späteres Umpflanzen schwierig.
Pflegehinweise
Der lange, tiefe Pfahlwurzelstock macht die Schmetterlingspflanze besonders trockenheitsresistent. Das erschwert jedoch das Umpflanzen. Daher sollte die Pflanze möglichst ihren dauerhaften Standort erhalten. Werden die Samenkapseln ausgetrocknet und öffnen sich, können sich die Samen selbstständig aussäen, so dass neue Pflanzen entstehen. Bis zur ersten Blüte nach der Aussaat können allerdings mehrere Jahre vergehen.
Regionale Tipps und weitere Pflege
- Verblühte Blüten regelmäßig entfernen, um die Blütezeit zu verlängern und unkontrollierte Aussaat zu verhindern.
- Selbstaussaat im Frühjahr herausjäten.
- Beim Rückschnitt vorsichtig sein, da der milchsaftführende Stängel Hautreizungen verursachen kann.
- Nach dem ersten Frost im Herbst die Pflanzen bodennah zurückschneiden und das Schnittgut kompostieren.
- Die Pflanze benötigt nach der Etablierung kaum Pflege und ist gut trockenheitsverträglich.
- Bei Befall von Blattläusen hilft ein Sprühnebel mit insektizider Seife.
- Die Raupen des Monarchfalters richten keine ernsthaften Schäden an und sollten nicht bekämpft werden, um die Schmetterlingspopulation zu fördern.
Weitere zweijährige und mehrjährige Milchpflanzen
Asclepias tuberosa ‘Hello Yellow’ ähnelt der herkömmlichen Schmetterlingspflanze, zeigt jedoch leuchtend gelbe Blüten. Die Kombination beider Farben sorgt für einen fröhlichen Farbtupfer. Standort- und Pflegeansprüche sind identisch mit der orangeblühenden Variante.
Asclepias incarnata, auch Sumpf-Milchpflanze genannt, bevorzugt feuchte Böden und erreicht Wuchshöhen von 60 bis 120 cm bei voller Sonne. Die kleinen rosafarbenen Blütenrispen verströmen auch einen angenehmen Duft.
Asclepias syriaca stammt ebenfalls aus dem Südosten der USA und kann bis zu 1,80 m hoch werden. Da sie sich über Rhizome ausbreitet, benötigt sie viel Platz und sollte regelmäßig ausgedünnt oder durch Entfernen der Samenkapseln kontrolliert werden. Neben Schmetterlingen zieht diese Pflanze auch Honigbienen und Kolibrischwärmer an.
Jährliche Milchpflanzen mit tropischem Flair
Obwohl diese jährlichen Milchpflanzen nicht winterhart sind, bereichern sie das Angebot der mehrjährigen Arten und bieten während der Saison Farbe und Nektar.
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