Die 10 besten Gemüse für Hochbeete

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Die 10 besten Gemüsearten für Hochbeete

Wenn das Gärtnern in Bodennähe für Sie mühsam ist, sind Hochbeete eine ideale Lösung. Vorausgesetzt, Sie bereiten den Boden richtig vor, bieten sie eine bessere Drainage als herkömmliche Beete.

Zudem erwärmen sich Hochbeete im Frühling schneller, sodass Sie Ihre Pflanzen früher setzen können. Je nach Gemüsesorte und -variante lässt sich so vielleicht sogar mehr als eine Ernte pro Jahr erzielen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen Gemüsearten vor, die sich besonders gut für den Anbau im Hochbeet eignen.

Die Auswahl an Gemüsesorten ist groß: Von bewährten Klassikern mit hoher Ernte bis zu etwas außergewöhnlicheren Sorten haben wir die zehn besten Gemüse für Hochbeete zusammengefasst.

Warum im Hochbeet gärtnern?

Wie bereits erwähnt, bietet der Anbau im Hochbeet zahlreiche Vorteile. Ich selbst gärtnere seit über fünfzehn Jahren so und schätze besonders, dass Hochbeete deutlich weniger Pflege erfordern als ein traditionelles Erdbeet. Außerdem wachsen Pflanzen in Hochbeeten oft besser, vor allem auf schwerem Lehmboden, der sonst Schwierigkeiten bereitet. Hier sind sieben gute Gründe für Hochbeete:

  • Der Boden erwärmt sich bereits früh im Frühling.
  • Hochbeete bieten eine gute Drainage.
  • Sie eignen sich ideal, wenn der bestehende Boden mager, felsig oder belastet ist.
  • Der tief lockere Boden erleichtert den Anbau von Wurzelgemüse wie Karotten.
  • Die intensive Bepflanzung ermöglicht eine optimale Nutzung des Raumes.
  • Hochbeete haben meist weniger Unkraut.
  • Erhöhte Beete wirken ordentlich, was besonders im Vorgarten erfreulich ist.

1. Grünkohl

Für den Anbau in Containern empfehlen sich kompakte und ergiebige Sorten, die Ihnen eine reichliche Ernte bieten. Die meisten Grünkohlsorten blühen früh im Frühling. Schneiden Sie die Blätter bei Bedarf ab – sie wachsen nach. Die Pflanze gedeiht an sonnigen sowie halbschattigen Standorten und braucht eine gleichmäßig feuchte Erde.

2. Erbsen

Erbsen wachsen ebenfalls gut im Hochbeet und klettern idealerweise an Gittern entlang einer Beetseite empor, um Platz zu sparen. Weil Erbsensamen draußen oft von Mäusen gefressen werden, empfiehlt sich die Anzucht in langen Anzuchttöpfen, sogenannten « Root Trainer »-Töpfen. So werden die Wurzeln weniger beschädigt, wenn Sie die Pflanzen später auspflanzen. Säen Sie im März und ernten Sie ab Ende Juni.

3. Tomaten

Tomaten benötigen nährstoffreiche Erde. Im Hochbeet lässt sich der Boden nach Bedarf mit Kompost anreichern. Ein Nachteil ist, dass Tomatenkäfige oder Stäbe in lockerem Hochbeetboden schwer Halt finden.

4. Sommerkürbis

Sommerkürbis ist einfach anzubauen, und seine Blüten sind nicht nur hübsch, sondern auch essbar. Kürbis braucht viel Platz und einen ausreichend großen Behälter. Ideal sind sonnige Standorte, gute Erde sowie regelmäßige Bewässerung und Düngung.

5. Gurken

Gurken wachsen schnell und gedeihen gut in großen Plastiktöpfen oder Keramikgefäßen, die helfen, die Bodenfeuchtigkeit zu halten. Hochbeete bieten den Pflanzen Wärme, die den Boden in Töpfen schneller erwärmt als im Erdreich.

6. Zucchini

Rankende Zucchinis gedeihen in Hochbeeten hervorragend, sofern sie eine Kletterhilfe erhalten. Säen Sie die Samen direkt in einen Erdhandhügel, da Zucchini schlecht umgetopft werden und kühle Temperaturen nicht mögen. Nach etwa fünf Wochen beginnen sie zu ranken, und die Ernte erfolgt ungefähr nach 60 Tagen.

7. Radieschen

Im Hochbeet können Sie alle drei Radieschentypen anbauen. Sommer-Radieschen werden früh gesät und reifen in etwa sechs Wochen. Säen Sie regelmäßig von März bis Mitte August für eine kontinuierliche Ernte. Radieschen sind nicht nur als scharfe Salatzutat beliebt, sondern passen auch hervorragend in Pfannengerichte.

8. Kartoffeln

Kartoffeln wachsen nicht nur gut im Hochbeet, sondern lassen sich dort auch leichter ernten. Diese Pflanzen profitieren vom Anhäufeln der Erde um die Triebe. Im Hochbeet können Sie die Erde ganz einfach kontrollieren und sogar während des Wachstums nachfüllen. Kartoffeln benötigen lockeren, gut durchlässigen Boden, der das Ausbreiten der Knollen erlaubt und Fäulnis verhindert. Im Hochbeet sind die Erträge meist höher und die Knollen größer.

9. Karotten

Karotten im Boden anzubauen ist schwierig, wenn der Boden verdichtet oder steinig ist, da die Wurzeln sonst gabeln. Im Hochbeet bestimmen Sie die Bodenzusammensetzung selbst und schaffen so optimale Bedingungen. Säen Sie von April bis Anfang Juli und ernten Sie nach etwa zwei Monaten.

10. Knoblauch

Knoblauch ist ein unkompliziertes Gemüse, das Sie im Herbst pflanzen und im darauffolgenden Sommer ernten. Stecken Sie einzelne Zehen Mitte Herbst in die Erde, mulchen Sie das Beet mit Stroh, um Feuchtigkeit zu speichern und Unkraut zu reduzieren. Ernten Sie, wenn die Hälfte der Blätter gelb wird, und hängen Sie die Pflanzen an einem trockenen Ort zum Trocknen auf. Nach dem Abtrocknen reinigen und lagern Sie die Knollen.

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