Wie man Lavendel anbaut

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Lavendel richtig anbauen: Ein umfassender Leitfaden für Gärtner

Lavendel ist ein vielseitiges Kraut, das nicht nur in der Küche Verwendung findet, sondern auch als dekoratives Element in Beeten und Staudenpflanzungen überzeugt. Mit seinem silbrig-grünen Laub, den aufrechten Blütentrieben und der kompakten Wuchsform eignet sich Lavendel hervorragend für informelle Hecken. Zudem lässt sich die Pflanze für duftende Sträuße, Duftkissen und Potpourri ernten.

Im Garten ist Lavendel ein idealer Begleiter für viele Pflanzen – von Rosen bis hin zu Kohlsorten. Seine aromatischen, grauen Blätter schrecken Rehe ab, was ihn zu einer guten Schutzpflanze in Beeten macht.

Die richtige Lavendelsorte wählen

Die Wahl der Lavendelsorte hängt von persönlichen Vorlieben ab, zum Beispiel hinsichtlich Blütenfarbe, Blattform sowie Duftintensität (einige Sorten haben silbrig-graue, andere eher grüne Blätter). Grundsätzlich gilt: Englischer Lavendel (Lavandula angustifolia) ist robuster und langlebiger als französischer oder spanischer Lavendel (Lavandula dentata und Lavandula stoechas). Zudem zieht englischer Lavendel mehr Bienen an, was auch für den ökologischen Nutzen spricht.

Beliebte traditionelle Sorten des englischen Lavendels sind ‚Hidcote‘ und ‚Munstead‘. Darüber hinaus lohnen sich auch hybride Lavendel, sogenannte Lavendine, die aus der Kreuzung von Lavandula angustifolia und Lavandula latifolia entstanden sind. Diese sind widerstandsfähiger gegenüber feuchteren Böden und kalten Wintern. Lavendine wachsen meist größer und blühen länger, wodurch sie reichlich Blüten und Nektar für Bienen bieten. Bekannte Hybriden sind ‚Edelweiss‘ und ‚Grosso‘.

Lavendel pflanzen – so gelingt’s

Erfolg beim Lavendelanbau hängt sowohl von den Standortbedingungen als auch von der gewählten Sorte ab. Lavendel bevorzugt warme, sonnige Plätze mit gut durchlässigem, leicht alkalischem Boden.

Die meisten Sorten sind für die USDA-Zonen 5 bis 9 geeignet – sie sind jedoch nur bedingt winterhart und nicht optimal für Dauerhecken. Gute Pflege und Wetterbedingungen ermöglichen eine lange Lebensdauer, aber es kann immer wieder vorkommen, dass Stauden nach harten Wintern oder feucht-heißen Sommern ausfallen.

Da Lavendel im Allgemeinen nicht sehr langlebig ist und nach etwa zehn Jahren an Vitalität verliert, empfiehlt es sich, regelmäßig neue Pflanzen nachzuziehen, um dauerhaft kräftige Bestände zu gewährleisten.

Pflege von Lavendel

Nach dem Einpflanzen wässern Sie die Pflanzen ein- bis zweimal pro Woche, bis sie gut angewachsen sind. Anschließend reicht es, sie alle zwei bis drei Wochen zu gießen, bis sich die Knospen bilden. In der Blütezeit können Sie die Wassergaben wieder auf ein- bis zweimal pro Woche erhöhen.

In kälteren Regionen ist ein Winterschutz sinnvoll. Decken Sie die Pflanzen mit Tannenzweigen oder Stroh ab, um sie vor eisigem Wind und Frost zu schützen.

Alternativ können Sie Lavendel auch im Kübel kultivieren: Im Sommer steht er draußen, im Winter zieht er an einen hellen, möglichst südseitigen Standort im Haus. Gießen Sie in der Ruhephase nur sparsam.

Lavendel richtig schneiden

In milden Klimazonen erfolgt der Rückschnitt im Herbst. In kälteren Gebieten schneiden Sie etablierte Pflanzen im Frühjahr, sobald junge grüne Triebe am Boden sichtbar sind. Schneiden Sie dabei etwa ein Drittel der oberen Pflanzenteile ab, um ein verholzen und Verkahlen der unteren Pflanzenteile zu vermeiden.

Achten Sie darauf, nicht in altes Holz zurückzuschneiden, da dieses nicht mehr austreibt. Die verbliebenen Blätter schützen die neuen Triebe während des Winters vor Frost.

Blühende Triebe können Sie während der Blüte ernten oder nach dem Verblühen zurückschneiden, um das Erscheinungsbild der Pflanzen ordentlich zu halten.

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