Wie man lila Kartoffeln in Behältern anbaut

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Lila Kartoffeln im Kübel erfolgreich anbauen

Lila Kartoffeln, auch bekannt als peruanische Violettkartoffeln, zeichnen sich durch ihre tiefviolette bis blauviolette Schale und das farblich passende Fruchtfleisch aus. Besonders wertvoll machen sie sich durch ihren hohen Gehalt an Antioxidantien. Die intensiven Farben entstehen durch natürliche Anthocyane. Manche Sorten sind von Natur aus violett, andere wurden gezielt für intensivere Farbnuancen gezüchtet.

Diese Kartoffeln liefern neben Kalium auch Vitamin C, Vitamin B6 und weitere wichtige Nährstoffe. In Südamerika gelten sie seit Jahrhunderten als „Speise der Götter“ und sind dort sehr geschätzt.

Was sind lila Kartoffeln?

Lila Kartoffeln, oft auch als Blaue Kartoffeln bezeichnet, stammen ursprünglich aus Südamerika. Sie ähneln herkömmlichen weißen Kartoffeln, beeindrucken jedoch mit ihrer auffälligen violetten Schale und dem dekorativ gefleckten Fruchtfleisch. Die Sortenvielfalt reicht von komplett violett bis hin zu bunt durchmischten Exemplaren.

Abgesehen von ihrem außergewöhnlichen Aussehen punkten lila Kartoffeln mit wertvollen gesundheitlichen Vorteilen. Ihr besonderer Schatz ist der Pflanzenfarbstoff Anthocyan, der nicht nur für die charakteristische Farbe verantwortlich ist, sondern auch stark antioxidativ wirkt.

Beliebte lila Kartoffelsorten für den Kübelanbau

Es gibt zahlreiche Sorten, die sich besonders gut für den Anbau in Behältern eignen. Einige der bekanntesten sind:

  • Lila Peruaner: Vollständig violett und robust, erbringt gute Erträge auch spät in der Saison.
  • Purple Fiesta: Mittelspäte Spezialität, die ihre leuchtende Farbe auch beim Kochen behält.
  • Purple Viking: Äußerst dekorative Sorte mit strahlend violetter Schale, rosa bis rote Sprenkel und schneeweißem Fleisch, das bei Lagerung süßer wird.
  • Purple Majesty: Bekannt als eine der dunkelsten violetten Sorten.

Anleitung: Lila Kartoffeln richtig anbauen

Der Anbau erfolgt grundsätzlich wie bei anderen Kartoffelsorten. Ursprünglich aus Südamerika stammend, sind lila Kartoffeln meist widerstandsfähig und gedeihen auch unter anspruchsvolleren Bedingungen. Für eine erfolgreiche Ernte benötigen sie sieben bis acht Stunden Sonne täglich, lockeren, gut durchlässigen und feuchten Boden sowie eine ausgewogene Versorgung mit Nährstoffen.

Beim Pflanzen sollte zu Beginn ein Universal-Dünger verwendet werden und eine weitere Düngergabe erfolgen, wenn die Pflanzen etwa zur Hälfte ihrer Wachstumsphase stehen. Die beste Pflanzzeit liegt in der kühleren Jahreszeit, wenn keine Frostgefahr besteht und die Temperaturen am Tag unter 30 °C bleiben. So wird die Knollenbildung gefördert.

Saatkartoffeln lassen sich online bestellen – idealerweise rechtzeitig vor Saisonbeginn, solange die Vorräte noch verfügbar sind. Vor dem Einpflanzen werden die Knollen in kleine Stücke mit je ein bis zwei „Augen“ (Triebknospen) geschnitten. Diese pflanzt man etwa acht Zentimeter tief und mit rund 30 Zentimeter Abstand in Reihen, Hügeln, Hochbeeten oder Kübeln.

Die Knollen wachsen an den unteren Stängeln, die kurz über dem Boden liegen. Um Grünfärbung durch Lichteinfall und die damit verbundenen giftigen Alkaloide (Solanin) zu vermeiden, sollten die Pflanzen regelmäßig mit Erde oder Mulch „angedrängt“ werden, bis sechs bis acht Zentimeter der unteren Stängel bedeckt sind.

Bewässerung und Erde nachgeben

Lila Kartoffeln wachsen rasch, daher lohnt es sich, die Pflanzen regelmäßig zu beobachten und nach etwa zweiwöchigem Wachstum von circa 15 Zentimetern Erde anzuhäufeln. Das Festsetzen der Pflanze fördert die Knollenbildung und schützt vor Austrocknung.

Der Boden sollte stets feucht, aber gut durchlässig sein. Eine zu nasse Erde schadet den Kartoffeln, da dies Fäulnis begünstigt. Daher ist eine gute Drainage im Kübel essenziell, um Staunässe zu vermeiden und optimale Wachstumsbedingungen zu gewährleisten.

Ernte der lila Kartoffeln

Junge oder sogenannte „Neue“ Kartoffeln können etwa drei Monate nach dem Pflanzen geerntet werden. Für größere und voll ausgereifte Knollen wartet man, bis die Pflanzen beginnen, gelb zu werden. Alternativ können die Pflanzen nach etwa vier Monaten abgeschnitten und die Knollen vorsichtig ausgegraben werden.

Beim Ausgraben sollte man behutsam vorgehen, um Verletzungen an den Knollen zu vermeiden. Waschen ist vor der Lagerung nicht notwendig – ein Abschütteln des Erdreichs genügt. Die Ernte lagert man am besten kühl, trocken und dunkel, wobei regelmäßige Kontrollen auf Schrumpfung oder Fäulnis empfehlenswert sind. So bleiben die Kartoffeln bis zu vier bis fünf Monate genießbar.

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