Black-Eyed Susans: Der perfekte Farbklecks für Ihren Garten
Schöne Black-Eyed Susans sind die typischen Blumen des Sommers. Hell, sonnig und hoch wachsend, passt diese leicht zu ziehende Sommerblume wunderbar neben Purpur-Sonnenhüte, Gänseblümchen und Bienenbalsam. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige zum Anbau, zur Pflege und zu den besten Sorten der Black-Eyed Susans – perfekt für Gartenliebhaber, die auf der Suche nach langlebiger Farbe und simpler Pflege sind.
Alles über Black-Eyed Susans
Black-Eyed Susans gehören zur Gattung Rudbeckia. Es existieren zwei häufige Arten: eine einjährige und eine mehrjährige. Die einjährige Black-Eyed Susan heißt Rudbeckia hirta, die mehrjährige Rudbeckia fulgida. Außerdem gibt es die zweijährige Braunäugige Susan (R. triloba), die für ihren zarten Charme geschätzt wird. Umgangssprachlich werden sie auch als orange Sonnenhüte bezeichnet.
Wenn Sie Black-Eyed Susans aus dem Gartencenter oder als Wildblumensaat kaufen, handelt es sich meistens um die einjährige Hirschart Rudbeckia hirta. Beide Arten sind sehr genügsam und können sich durch Selbstaussaat im Garten verbreiten und ausbreiten. Daher ist es manchmal schwer zu unterscheiden, welche Art im eigenen Garten wächst. Die einjährige Hirschart ist jedoch häufiger anzutreffen.
Beliebte Sorten von Black-Eyed Susans
- Brown-Eyed Susans
Diese hübsche zweijährige Sorte produziert kleine gelbe Blüten und blüht von Spätsommer bis Frühherbst. Sie ist winterhart in den Zonen 4-7. - Cherry Brandy
Eine Sorte von Rudbeckia hirta mit tiefroten bis dunkelroten Blüten und dunklen Zentren. ‘Cherry Brandy’ ist einjährig, säht sich selbst gut aus und breitet sich rasch. - Goldstrum
Eine der beliebtesten mehrjährigen Varianten (R. fulgida), die etwa 60 cm hoch wächst und von Hochsommer bis Frühherbst typische Black-Eyed Susan Blüten liefert. Winterhart bis Zone 4. - Radiance
Eine attraktive einjährige Sorte mit auffälligen doppelten Blütenringen und einer Höhe von etwa 45 cm. Ideal für den mittleren Bereich im Beet oder als Blickfang hinter niedrigeren Pflanzen wie Stiefmütterchen.
Idealstandorte für Black-Eyed Susans
Diese sonnigen Blumen lieben vollsonnige Standorte mit mindestens 6–8 Stunden direktem Sonnenlicht täglich. In Halbschatten wachsen sie zwar auch, werden aber oft langbeinig und neigen dazu, sich dem Sonnenlicht zuzuwenden.
Bei der Standortwahl sollte ausreichend Platz eingeplant werden, da sich Black-Eyed Susans durch Selbstaussaat und unterirdische Ausläufer wie Minze ausbreiten. So füllen sie locker auch größere Lücken im Gartenbeet.
Der Boden ist nicht entscheidend: Sie gedeihen auf so gut wie allen Böden, solange diese gut durchlässig sind und keine Staunässe entsteht. Schwere, nasse Böden sollten gemieden oder mit Sand verbessert werden, damit die Wurzeln nicht faulen.
Je nach Sorte werden die Pflanzen zwischen 30 cm und über 1,5 Meter hoch, was die Pflanzplatzwahl entscheidet. Die meisten wachsen zwischen 60 und 120 cm und eignen sich hervorragend als Hintergrundbepflanzung im Staudenbeet. So setzen die leuchtend gelben Blüten kleinere Blumen perfekt in Szene.
Black-Eyed Susans aussäen und pflanzen
Aussaat
Mehrjährige Sorten können im Herbst oder Frühjahr ausgesät werden, einjährige Sorten sollten im Frühjahr gesät werden, damit die Pflanzen Zeit haben zu wachsen, zu blühen und sich auszusäen, bevor der erste Frost kommt.
Pflanzen Sie die Samen, wenn die Tagestemperaturen konstant zwischen 18 und 21 °C liegen und keine Frostgefahr mehr besteht. Alternativ können Sie die Samen bis zu 10 Wochen vor dem letzten Frost auch drinnen vorziehen, was gerade in kühleren Regionen eine gute Möglichkeit ist.
Streuen Sie die Samen auf gut vorbereiteten Boden, bedecken Sie sie leicht mit Erde und halten Sie die Erde während der Keimung gleichmäßig feucht. Die Keimung erfolgt in der Regel binnen 7–21 Tagen.
Nach dem Keimen sollten die Pflanzen auf je 15 bis 75 cm Abstand ausgedünnt werden, je nach Größe der Sorte. Zwergsorten benötigen weniger Platz, während große Sorten großzügiger gesetzt werden.
Pflanzen setzen
Beim Pflanzen von Jungpflanzen graben Sie ein Loch, das etwas breiter, aber nicht tiefer als der Wurzelballen ist. Setzen Sie die Pflanze ein, füllen Sie das Loch mit der alten Erde aus dem Topf und frischer, gut vorbereiteter Gartenerde auf.
Achten Sie darauf, dass die Wurzeln vollständig bedeckt sind, der Stielfuß jedoch oberirdisch bleibt. Anschließend gut angießen. Mulchen empfiehlt sich, um Feuchtigkeit zu halten und Unkraut zu hemmen – dabei Mulch jedoch nicht direkt an den Stängel legen, damit die Pflanze atmen kann.
Pflege von Black-Eyed Susans
Einmal etabliert, sind Black-Eyed Susans äußerst pflegeleicht. Regelmäßiges Jäten fördert die Luftzirkulation, was Krankheiten vorbeugt. Während trockener Phasen sollten die Pflanzen gewässert werden.
Hohe Pflanzen benötigen eventuell eine Stütze. Verwenden Sie hierfür feine Äste oder Stäbe und binden Sie die Stängel mit weichem Baumwollband sanft an, um Beschädigungen zu vermeiden.
Schädlinge und Krankheiten
Black-Eyed Susans sind robust und widerstandsfähig. Meistens bleiben sie von Schädlingen verschont. Gelegentlich treten Blattläuse auf, die sich gut mit insektizider Seife oder Neemöl bekämpfen lassen.
In feuchten Sommern kann es zu Mehltau kommen. Durch gute Belüftung und trockene Blätter beim Gießen können Sie dem vorbeugen. Befallene Blätter sollten entfernt und entsorgt werden.
Staunässe führt leicht zu Wurzelfäule. Achten Sie daher auf gute Drainage und vermeiden Sie Überwässerung.
Black-Eyed Susans teilen und vermehren
Da sich die Pflanzen stark ausbreiten können, ist es sinnvoll, sie alle paar Jahre im Frühjahr zu teilen, um die Vitalität zu erhalten.
Graben Sie die Pflanzklumpen vorsichtig aus, teilen Sie die Wurzelballen mit Händen, einer Gartenforke oder einem kleinen Spaten und pflanzen Sie die geteilten Stücke mit ausreichend Abstand erneut ein. Danach gut wässern.
Fazit: Die perfekte Sommerblume für leuchtende Gärten
Black-Eyed Susans sind sonnige, einfache und langlebige Blumen, die in fast jedem Garten gut gedeihen. Ob einjährig, mehrjährig oder zweijährig – diese Pflanzen bereichern mit ihren strahlend gelben Blüten die Gartenszene von Sommer bis Herbst. Die Pflege ist simpel, die Ansprüche gering, und für fast jeden Standort gibt es die passende Sorte.
Starten Sie jetzt mit der Aussaat oder pflanzen Sie fertige Jungpflanzen – und genießen Sie das unvergleichliche Sommerflair der Black-Eyed Susans in Ihrem Garten!
